Datenschutzerklärung

Stand: 25. August 2026 · Fassung 1.4

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Mario Dietrich
Von-Drove-Straße 6
50127 Bergheim
Telefon: 02271/993966
E-Mail: info@klausiapp.de

Klausi ist ein Online-Dienst, mit dem Lehrkräfte Bewertungsbögen für Klausuren und Klassenarbeiten erstellen, bearbeiten, KI-gestützt generieren und als druckfertige Dokumente exportieren können. Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit dies zur Bereitstellung des Dienstes erforderlich ist oder Sie eingewilligt haben.

Rechtsgrundlagen der Verarbeitung sind insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren und funktionsfähigen Betrieb), Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtungen) sowie, soweit eingeholt, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).

Die Anwendung wird auf Servern der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, in einem Rechenzentrum in Deutschland gehostet. Beim Aufruf der Anwendung werden technisch notwendige Zugriffsdaten verarbeitet, die Ihr Browser automatisch übermittelt:

Diese Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zum Zweck des stabilen und sicheren Betriebs sowie zur Abwehr von Angriffen. Mit dem Hosting-Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Insbesondere die IP-Adresse wird dabei in unseren Systemen in erster Linie transient zur technischen Auslieferung der jeweiligen Anfrage verarbeitet. In einem regulären Zugriffsprotokoll wird sie nicht gespeichert, und in unserer Datenbank existiert kein Feld, in dem eine IP-Adresse abgelegt würde. Eine anlassbezogene Fehlerprotokollierung des vorgeschalteten Reverse-Proxy kann die IP-Adresse einzelner Anfragen enthalten; diese technischen Protokolle werden größenbasiert automatisch rotiert (höchstens drei Dateien à zehn Megabyte je Dienst), wobei ältere Einträge dabei fortlaufend überschrieben und damit gelöscht werden. Für zwei ohne Anmeldung erreichbare Formulare (Wartelisten-Eintragung und Kündigungsschaltfläche) bilden wir aus der anfragenden IP-Adresse zusätzlich einen Hashwert, den wir kurzzeitig als Zähler zur Ratenbegrenzung speichern; Einzelheiten dazu stehen in Ziffer 6 „Registrierung und Nutzerkonto".

Die Anwendung nutzt aus Sicherheitsgründen eine durchgängige TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie an „https://" in der Adresszeile Ihres Browsers.

Wir setzen ein technisch notwendiges Cookie ein, das für die Anmeldung und die Aufrechterhaltung Ihrer Sitzung erforderlich ist: das Sitzungs-Cookie „klausi_session". Es ist nur serverseitig auslesbar (httpOnly), mit dem Attribut „SameSite=Lax" versehen und in Produktion zusätzlich mit dem Attribut „Secure" gesichert, sodass es nur über eine verschlüsselte Verbindung übertragen wird. Seine Gültigkeit beträgt 30 Tage und verlängert sich bei aktiver Nutzung rollierend. Dieses Cookie ist für den Betrieb des Dienstes unbedingt erforderlich; eine Einwilligung ist hierfür nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich.

Für das Empfehlungsprogramm (siehe Ziffer 7 „Empfehlungsprogramm") ist ein weiteres Cookie vorgesehen, das derzeit nicht zum Einsatz kommt: Solange die Rabatt- und Prämienfunktion des Empfehlungsprogramms nicht freigeschaltet ist, setzen wir kein Empfehlungs-Cookie. Erst wenn wir diese Funktion freischalten und Sie einen Empfehlungslink nutzen, speichern wir den darin enthaltenen Empfehlungscode für 30 Tage in einem First-Party-Cookie („klausi_ref"), damit die Zuordnung eine zwischenzeitliche Weiterleitung übersteht, das Registrierungsformular vorausgefüllt werden kann und während der Vorab-Phase (Coming-Soon) der Zugang zur Registrierung über einen Empfehlungslink möglich ist. Das Cookie ist ebenfalls nur serverseitig auslesbar (httpOnly), enthält ausschließlich den Empfehlungscode, wird nicht an Dritte übermittelt und dient nicht der Analyse Ihres Verhaltens. Vor der Freischaltung prüfen wir gesondert, ob wir für dieses Cookie Ihre Einwilligung einholen; diese Datenschutzerklärung wird dann entsprechend angepasst.

Daneben legt die Anwendung an drei Stellen kurzlebige Einträge im sogenannten Sitzungsspeicher (sessionStorage) Ihres Browsers ab. Diese Einträge verlassen Ihren Browser nicht, werden nicht an uns übermittelt und spätestens beim Schließen des Browser- Tabs gelöscht:

Diese Einträge sind für die von Ihnen jeweils ausdrücklich angestoßene Funktion erforderlich; eine Einwilligung ist hierfür nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich. Wir nutzen die E-Mail-Adresse an dieser Stelle bewusst nicht als Adresszeilen-Parameter, weil sie dadurch in Ihrem Browserverlauf und in Server-Protokollen erscheinen würde.

Wir nutzen keinen dauerhaften lokalen Speicher (localStorage) und keine Offline-Zwischenspeicher für Inhalte. Klausi hat früher eine App-Funktion („Service Worker") eingesetzt; sie wird nicht mehr genutzt. Damit keine veralteten Reste zurückbleiben, prüft Klausi bei jedem Seitenaufruf, ob noch eine solche Registrierung oder ein alter Zwischenspeicher besteht, und entfernt diese; dabei werden keine Daten ausgelesen, gespeichert oder übertragen. Der Zugriff dient allein der einwandfreien Bereitstellung des von Ihnen aufgerufenen Dienstes und ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Wir verwenden keine Analyse-, Tracking- oder Marketing-Cookies, binden keine Webanalyse-Dienste ein und laden keine Skripte, Schriften oder sonstigen Inhalte Dritter beim Aufruf der Seiten nach.

Auf unseren Servern führt Klausi Arbeiten ausschließlich unter einer Nummer wie „Schüler 12". Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch kann Klausi zusätzlich die Namen einer Klasse verschlüsselt in der IndexedDB Ihres eigenen Browsers ablegen, damit Sie die Namen nicht bei jedem Ausdruck erneut eingeben müssen. Eine einmal angelegte Person wird geräteweit nur einmal gespeichert und in jeder Klasse lediglich referenziert – unabhängig davon, wie vielen Klassen sie zugeordnet ist, auch dann, wenn sie derzeit gar keiner Klasse zugeordnet ist. Diese Speicherung starten Sie selbst über einen eigenen Dialog nach Anmeldung unter Einstellungen › Klassenlisten und bestätigen sie dort ausdrücklich in zwei gesondert anzuhakenden Punkten; Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG. Die Namen werden ausschließlich verschlüsselt mit einer von Ihnen selbst vergebenen Passphrase in Ihrem Browser gespeichert; unverschlüsselt liegen nur interne Kennungen und Zeitstempel ohne Namensbezug. Die Liste wird zu keinem Zeitpunkt an uns übertragen — wir haben keinen Zugriff auf die enthaltenen Namen und können sie weder einsehen noch wiederherstellen; verlieren Sie die Passphrase, bleibt die Liste unlesbar, aber erhalten – gelöscht wird sie dadurch nicht. Dritte erhalten keinen Zugriff auf diese Liste; wer Ihr Gerät benutzt und Ihre Passphrase kennt, kann sie jedoch lesen.

Vier Funktionen entfernen lokal gespeicherte Daten — mit sehr unterschiedlicher Wirkung:

  1. Eine einzelne Klasse zu löschen entfernt keinen einzigen Namen von Ihrem Gerät – die betroffenen Personen bleiben im geräteweiten Bestand und in jeder anderen Klasse erhalten, der sie zugeordnet sind.
  2. Unter „Alle Schüler" können Sie einzelne Personen gezielt aus diesem Bestand löschen; das ist eine Datenlöschung im Einzelfall, kein Widerruf Ihrer Einwilligung.
  3. Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG widerrufen Sie, indem Sie unter Einstellungen › Klassenlisten die Schaltfläche „Alles löschen" verwenden: Sie entfernt den gesamten lokalen Bestand einschließlich des Nachweises Ihrer Einwilligung von diesem Gerät und funktioniert auch ohne die Passphrase. Der Widerruf wirkt nur für die Zukunft — die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Speicherung bleibt unberührt. Einzelne Klassen oder einzelne Personen zu löschen ist dagegen kein Widerruf: Die Speicherfunktion bleibt in diesem Fall eingeschaltet.
  4. Der vierte Weg, die Löschung Ihres Klausi-Kontos, entfernt ebenfalls den gesamten lokalen Bestand auf dem dabei verwendeten Gerät – Einzelheiten dazu stehen in Ziffer 17 „Speicherdauer".

Da uns diese Namen zu keinem Zeitpunkt erreichen, können wir betroffene Schülerinnen und Schüler nicht identifizieren und daher auch keine sie betreffenden Anfragen bearbeiten (Art. 11 Abs. 2 DSGVO); Ansprechpartnerin für Auskunfts- und sonstige Betroffenenrechte zu diesen Namen bleibt die Schule bzw. die Lehrkraft, die die Liste angelegt hat.

Zur Nutzung von Klausi legen Sie ein Nutzerkonto an. Dabei verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse sowie die zur Anmeldung erforderlichen Authentifizierungsdaten. Ein von Ihnen gewähltes Passwort speichern wir niemals im Klartext, sondern ausschließlich als Hashwert mittels eines etablierten Hash-Verfahrens (scrypt); für Konten, die vor der Umstellung auf dieses Verfahren angelegt wurden, gilt übergangsweise noch ein anderes, ebenfalls etabliertes Hash-Verfahren, das bei der nächsten erfolgreichen Anmeldung automatisch auf scrypt umgestellt wird. Authentifizierung und Kontoverwaltung führt Klausi selbst durch; die zugehörige Datenbank betreiben wir selbst auf unserem Server in Deutschland (siehe Ziffer 8 „Datenbank und Dateispeicher"). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags).

Historische Hinweis-Metadaten: Bei Konten, die den früheren Start-Hinweis bereits gesehen haben, können dessen Fassung und der damalige Anzeigezeitpunkt noch im Konto gespeichert sein. Diese Angaben werden nicht mehr fortgeschrieben, sind kein Schulfreigabe- oder Vertragsnachweis und werden mit Ihrem Konto gelöscht. Sie dienen ausschließlich dazu, den früheren Produkt- und Rechtsstand nachvollziehbar zu halten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Zum Schutz vor missbräuchlichen Anmelde-, Registrierungs- und Anmeldecode-Anfragen (z. B. automatisierten Massenversuchen) begrenzen wir die Anzahl der Versuche je E-Mail-Adresse. Dabei speichern wir nicht die Adresse selbst, sondern ausschließlich einen daraus gebildeten Hashwert als Zähler; aus diesem Hashwert lässt sich die Adresse nicht zurückgewinnen. Diese Verarbeitung betrifft auch Adressen ohne bestehendes Nutzerkonto, da bereits das Absenden eines Anmelde- oder Registrierungsformulars dafür ausreicht. Nach demselben Muster begrenzen wir, wie viele Bestätigungen einer Kündigungserklärung (Ziffer 15) wir je Empfängeradresse versenden — damit die Kündigungsschaltfläche, die ohne Anmeldung erreichbar sein muss, nicht als Versandwerkzeug gegen fremde Adressen missbraucht werden kann. Dieser Zähler begrenzt ausschließlich den Versand, niemals die Entgegennahme einer Erklärung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Absicherung des Dienstes gegen Missbrauch).

Bei der Wartelisten-Eintragung und beim Versand von Kündigungsbestätigungen begrenzen wir zusätzlich zu dem adressbezogenen Zähler die Anzahl der Anfragen je anfragender IP-Adresse — denn die eingegebene E-Mail-Adresse wählt die anfragende Person bei diesen nicht angemeldeten Formularen frei, sodass sich ein rein adressbezogener Zähler durch das Ausprobieren immer neuer Adressen umgehen ließe. Auch hierbei speichern wir nicht die IP-Adresse selbst, sondern ausschließlich einen daraus gebildeten Hashwert; aus diesem Hashwert lässt sich die Adresse nicht zurückgewinnen. Dieser Zähler läuft jeweils nach höchstens einer Stunde ab und wird danach automatisch gelöscht. Bei der Kündigungsschaltfläche begrenzt er wie der adressbezogene Zähler ausschließlich den Versand der Bestätigung, niemals die Entgegennahme der Erklärung selbst. Ein solcher Zähler schützt zuverlässig gegen Anfragen von einer einzelnen IP-Adresse; gegen Anfragen, die über viele verschiedene IP-Adressen verteilt gestellt werden, bietet er keinen Schutz. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Absicherung des Dienstes gegen Missbrauch).

Entsprechende Zähler führen wir auch für bestimmte Vorgänge innerhalb eines angemeldeten Kontos: für die Änderung der E-Mail-Adresse, den Export der Kontodaten, die Löschung des Kontos sowie für das Anfordern eines Signaturlinks und den Versand einer Anfrage zum Auftragsverarbeitungsvertrag. Diese Zähler sind – anders als die vorgenannten – nicht an einen Hashwert der E-Mail-Adresse gebunden, sondern an die interne Kennung Ihres Kontos, weil Sie in diesen Fällen bereits angemeldet sind; sie enthalten weder Ihren Namen noch Ihre E-Mail-Adresse. Bei der Kontolöschung dient der Zähler zusätzlich dazu, das dabei abgefragte Kontopasswort gegen wiederholtes Ausprobieren zu schützen (höchstens zehn Versuche je 15 Minuten). Mit der Löschung Ihres Kontos werden auch die zu ihm gehörenden Zähler entfernt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Absicherung des Dienstes gegen Missbrauch).

Wenn Sie sich über einen Empfehlungslink registrieren, speichern wir die Zuordnung zwischen Ihrem Konto und dem werbenden Konto, um einen einmaligen Rabatt und eine Prämie zuzuordnen. Während der Vorab-Phase (Coming-Soon) ist die Anlage neuer Nutzerkonten nur mit einem gültigen Empfehlungslink möglich; der Zugang zur Anwendung ergibt sich anschließend daraus, dass ein bestätigtes Nutzerkonto besteht und angemeldet ist. Zur Zuordnung von Rabatt und Prämie sowie zum Schutz vor Selbst-Empfehlung speichern wir in Ihrem Nutzerkonto ein Kennzeichen („eingeladen über Empfehlungslink"), das mit Löschung Ihres Kontos ebenfalls gelöscht wird. Die werbende Person sieht ausschließlich aggregierte Zahlen (wie viele Personen geworben und belohnt wurden), niemals Ihre Identität. Es werden keine E-Mail-Adressen Dritter durch uns erhoben oder gespeichert; Einladungen versenden Sie selbst aus Ihrem eigenen E-Mail-Programm. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Missbrauchsprävention).

Datenbank und Dateispeicher betreiben wir selbst auf dem in Ziffer 3 „Hosting und Server-Logfiles" genannten Server der Hetzner Online GmbH in einem Rechenzentrum in Deutschland. Dort werden Ihr Konto samt Passwort-Hash, die zur Anmeldung genutzten Sitzungs- und Bestätigungs-Hashes, die von Ihnen erstellten Bewertungsbögen samt Inhalten sowie hochgeladene Dateien (siehe Ziffer 9 „Inhaltsdaten und hochgeladene Dateien") gespeichert. Ein eigener Datenbank- oder Speicher-Dienstleister ist damit nicht eingebunden; die Auftragsverarbeitung durch Hetzner ist von dem in Ziffer 3 „Hosting und Server-Logfiles" genannten Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit umfasst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.

Im Rahmen der Nutzung verarbeiten und speichern wir die von Ihnen eingegebenen oder hochgeladenen Inhalte, insbesondere Klausur- und Aufgabentexte, Bewertungskriterien, Notenschlüssel, Bezeichnungen einzelner Arbeiten, Bewertungsergebnisse sowie den Verlauf der KI-gestützten Bearbeitung (Chat). Hochgeladene Klausurdateien werden in einem nicht-öffentlichen Speicher-Bucket abgelegt und sind nur über Ihr Konto zugänglich. Beim Hochladen einer Datei bestätigen Sie zusätzlich ausdrücklich, dass es sich um Ihr eigenes Unterrichtsmaterial und nicht um Schülerarbeiten handelt. Wir speichern dazu Ihre Bestätigung und den Zeitpunkt des Eingangs beim Server. Die Verarbeitung erfolgt zur Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Phase A ist für Bewertungsbögen aus eigenem Unterrichtsmaterial der Lehrkraft und für serverseitig nicht auflösbare Kennungen wie „Schüler_12" bestimmt. Auf unseren Servern und in den KI-Funktionen sind daher keine Schülernamen, Schülerarbeiten oder Klassenlisten zulässig. Die freiwillige Klassenliste unter Einstellungen bleibt davon getrennt: Sie ist verschlüsselt ausschließlich in der IndexedDB Ihres Browsers gespeichert und wird nicht an uns übertragen.

Freitext- und Upload-Hinweise, Pseudonymisierung, Plausibilitätsprüfungen und Redaktionen vermindern Fehlbedienungen. Sie bieten jedoch keine Garantie, jede personenbezogene Angabe in Texten, Bildern oder gescannten Seiten zu erkennen, zu anonymisieren oder zu entfernen. Geben Sie deshalb keine personenbezogenen Echtdaten Dritter ein. Gelangen inzidentell personenbezogene Echtdaten entgegen dieser Zweckgrenze dennoch zu uns, behandeln wir den Vorgang als Abweichung vom vorgesehenen Nutzungszweck und prüfen die erforderlichen Datenschutz- und Vorfallmaßnahmen im Einzelfall.

Eine schulgebundene Nutzung mit Klarnamen, Schülerarbeiten oder zentralen Klassenlisten ist nicht Bestandteil von Phase A. Ein hierfür erforderliches Rollen-, Freigabe- und Vertragsmodell einschließlich eines möglichen Auftragsverarbeitungsvertrags wird erst für eine separate Phase B rechtlich und technisch freigegeben. Die dafür vorbereiteten Funktionen sind derzeit nicht zugänglich; Klausi versendet keine AVV-Einladungen und bietet keinen Vertragsabschluss mit Schulen an.

Zur Bearbeitung von Support-Anfragen und Beanstandungen (z. B. Rechnungsprüfung, Fehleranalyse) können Administratoren von Klausi auf die in Ihrem Konto gespeicherten Daten einschließlich der von Ihnen angelegten Bewertungsbögen und deren Inhaltsdaten lesend zugreifen. Der Zugriff erfolgt ausschließlich zweckgebunden, wird nicht für andere Zwecke verwendet und umfasst keine inhaltliche Änderung Ihrer Daten. Hiervon unberührt bleibt die vollständige Löschung Ihres Kontos: Sie können sie selbst unter „Einstellungen" vornehmen, Administratoren können sie zusätzlich auf Ihren Wunsch oder zur Erfüllung gesetzlicher Löschpflichten durchführen (siehe Ziffer 17 „Speicherdauer").

Rechtsgrundlage für den Zugriff auf personenbezogene Konto-, Abrechnungs- und Supportdaten der Lehrkraft ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Bearbeitung von Support-Anfragen und der Missbrauchsprävention). Bewertungsbögen dürfen bestimmungsgemäß nur eigenes Unterrichtsmaterial und nicht auflösbare Kennungen enthalten. Stellt sich bei einem Supportzugriff heraus, dass entgegen Ziffer 10 personenbezogene Echtdaten Dritter gespeichert wurden, wird der Zugriff auf die zur Prüfung und Abhilfe erforderlichen Schritte beschränkt und als Zweckabweichung behandelt.

Protokollierung dieser Zugriffe. Jeder Zugriff auf Ihre Daten über die Verwaltungsoberfläche der Anwendung wird protokolliert. Gespeichert werden ausschließlich die interne Kennung des zugreifenden Administrators, die interne Kennung Ihres Kontos, die Art des Zugriffs (etwa „Kontoübersicht", „Bewertungsbogen" oder „Zahlungsdaten"), gegebenenfalls die interne Kennung des betroffenen Objekts (z. B. eines Bewertungsbogens) sowie der Zeitpunkt. Inhalte werden dabei nicht gespeichert: Das Protokoll enthält keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Bogen- oder Aufgabentexte und keine Schülerdaten. Ebenso wird protokolliert, wenn ein Administrator ein Nutzerkonto löscht; dabei wird nur die interne Kennung des gelöschten Kontos gespeichert, nicht Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr Name.

Bei reinen Übersichts- und Listenansichten (etwa der Kontoliste) wird kein Bezug zu einem einzelnen Konto gespeichert, sondern nur, dass eine solche Ansicht aufgerufen wurde. Unabhängig davon können technische Wartungsarbeiten unmittelbar an der Datenbank erforderlich sein; diese sind nicht Teil dieser Protokollierung, sondern organisatorisch geregelt und auf einen sehr kleinen Personenkreis beschränkt.

Zweck dieser Protokolle ist die Nachvollziehbarkeit und Kontrolle administrativer Zugriffe sowie die Missbrauchsprävention; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit unserer Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO und den Pflichten zur Sicherheit der Verarbeitung nach Art. 32 DSGVO. Die Protokolle sind nach dem Stand der Technik gegen nachträgliche Veränderung geschützt (Einträge können nur hinzugefügt, nicht geändert werden) und innerhalb der Anwendung nicht abrufbar. Zugriffsprotokolle bewahren wir bis zu 12 Monate auf, Löschprotokolle bis zu 6 Monate. Abgelaufene Einträge werden im Rahmen der regulären Wartung entfernt; findet über längere Zeit keine Wartung statt, können sie entsprechend länger bestehen bleiben (siehe Ziffer 17 „Speicherdauer").

Für die Generierung und Bearbeitung von Bewertungsbögen nutzen wir einen KI-Dienst. Anbieter ist Scaleway (Scaleway SAS, Frankreich); eingesetzt wird ausschließlich das Sprachmodell qwen3.5-397b-a17b mit reasoning_effort: "none". Die Verarbeitung findet innerhalb der Europäischen Union statt; derzeit betreibt der Anbieter die genutzte Schnittstelle ausschließlich in einem Rechenzentrum in Paris (Frankreich). Der Anbieter behält sich vor, weitere Standorte innerhalb Europas hinzuzunehmen. Nach der aktuellen Anbieter-Dokumentation bleibt die Schnittstelle dabei in Europa gehostet. Anbieter, Modell, Reasoning-Modus und Schnittstelle sind in der Anwendung fest hinterlegt: Sie lassen sich nicht im laufenden Betrieb umschalten, sondern nur durch eine neue, geprüfte Programmversion ändern.

Übermittelt werden ausschließlich Texte und Bilddaten, die zuvor auf unserem Server erzeugt wurden – insbesondere Aufgaben- und Klausurtexte, der ausgelesene Text hochgeladener Dateien, Bewertungskriterien sowie beim chatbasierten Bearbeiten eines Bogens Ihre Chat-Anweisung. Dabei werden mit jeder Anfrage auch bis zu acht frühere Chat-Nachrichten desselben Chats erneut mitgesendet – Ihre Anweisungen und die Antworten des Sprachmodells zusammengerechnet, in der Regel höchstens vier vorangegangene Bearbeitungsrunden –, damit sich die KI auf frühere Korrekturen beziehen kann; auch diese werden vor jeder Übermittlung wie jede andere Nachricht pseudonymisiert, von E-Mail-Adressen befreit und auf verbliebene bekannte Bezeichnungen geprüft. Eine gesonderte Rückfrage bei Ihnen, ob ein im Freitext erkannter Name wirklich gemeint ist, stellen wir dagegen nur zu Ihrer jeweils aktuellen Anweisung, nicht zu dem mitgesendeten Verlauf früherer Runden. Die hochgeladenen Dateien selbst verlassen unseren Server nicht: Text-, DOCX- und Text-PDF-Dateien werden bei uns ausgelesen, gescannte Seiten und Bilder bei uns in Bilddaten umgewandelt.

Vor der Übermittlung ersetzen wir die von Ihnen vergebenen Bezeichnungen der Klausuren (das Namens- bzw. Synonymfeld) durch Platzhalter („Schüler_1", „Schüler_2" …) und setzen sie in der Antwort wieder ein. Diese Ersetzung erfasst die uns bekannten Bezeichnungen; frei eingegebene Texte können darüber hinaus Angaben enthalten, die einen Personenbezug herstellen. Bleibt nach der Ersetzung eine bekannte Bezeichnung erkennbar, oder enthielte eine Anfrage Bilddaten, obwohl dem Bewertungsbogen bereits Klausuren zugeordnet sind, wird die Anfrage abgebrochen und nichts übermittelt.

Der Anbieter speichert die Inhalte der Anfragen und Antworten nach seinen Vertragsbedingungen für die KI-Dienste nicht über die Verarbeitung hinaus, protokolliert sie nicht und verwendet sie nicht, um seine Sprachmodelle zu trainieren, nachzutrainieren oder zu verbessern; auch die Anbieter der Sprachmodelle erhalten keinen Zugriff darauf. Ausgenommen sind Störungs- und Missbrauchsfälle: Löst eine Anfrage einen Fehler aus oder deutet sie auf missbräuchliche Nutzung hin, kann der Anbieter den Inhalt dieser Anfrage vorübergehend speichern, um die Ursache zu ermitteln. Eine feste Frist nennt er dafür nicht.

Die KI trifft keine Bewertungsentscheidung: Vorschläge werden erst wirksam, wenn Sie sie übernehmen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Nutzungsdaten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von Ihnen angeforderten Funktion). Scaleway ist dabei Auftragsverarbeiter des Klausi-Betreibers. Bilddaten und gerasterte Seiten werden nicht automatisch per OCR auf sichtbare Namen geprüft oder redigiert. Es gilt deshalb die Zweckgrenze aus Ziffer 10; insbesondere dürfen Sie keine Schülernamen, Schülerarbeiten oder Klassenlisten an die KI übermitteln.

Zur Zustellung systembezogener E-Mails — E-Mail-Bestätigung, Anmeldelink, Anmeldecode, Passwort-Zurücksetzen sowie Bestätigung einer geänderten E-Mail-Adresse — nutzen wir den Dienst Scaleway Transactional Email (Scaleway SAS, 8 rue de la Ville l'Évêque, 75008 Paris, Frankreich); unsere Anwendung ruft dessen Schnittstelle direkt auf. Die Verarbeitung findet in der Region Paris (Frankreich) statt; eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt. Hierfür wird Ihre E-Mail-Adresse verarbeitet. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; der Abschluss ist für unsere Organisation kontoseitig bestätigt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Feedback-Funktion: Über die in der App verfügbare Feedback-Funktion können Sie uns freiwillig eine Nachricht mit Anregungen, Wünschen oder Fehlermeldungen senden, optional mit einem Bild- oder PDF-Anhang. Diese Nachricht, ein etwaiger Anhang sowie Ihre E-Mail-Adresse (für Rückfragen) werden per E-Mail über den vorgenannten Dienst Scaleway an unser Support-Postfach übermittelt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Verbesserung unseres Produkts und der Bearbeitung Ihrer Anliegen). Bitte geben Sie im Feedback keine personenbezogenen Daten Dritter — insbesondere keine Schülernamen oder -daten — an und schwärzen Sie solche Angaben gegebenenfalls in Anhängen.

Postfachbetrieb (E-Mail-Empfang): Unser Postfach info@klausiapp.de sowie die dorthin weitergeleiteten Adressen support@, dmarc@, postmaster@ und webmaster@klausiapp.de werden von Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, im Rechenzentrum Nürnberg betrieben. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt. Nachrichten an unsere Postfächer bleiben gespeichert, solange sie zur Bearbeitung des Anliegens erforderlich sind; gelöschte Nachrichten sind darüber hinaus bis zu 14 Tage in Sicherungskopien des Anbieters enthalten.

Für die Abwicklung kostenpflichtiger Abonnements nutzen wir den Zahlungsdienstleister Stripe. Unser Vertragspartner ist Stripe Payments Europe, Limited, 1 Grand Canal Street Lower, Dublin, Irland; die zugelassenen Zahlungsdienste erbringt Stripe Technology Europe, Limited, ein von der irischen Zentralbank zugelassenes E-Geld-Institut; für bestimmte Verarbeitungen ist Stripe, LLC, USA, beteiligt.

Was wir an Stripe übermitteln: Ihre E-Mail-Adresse und eine interne Nutzer-Kennung, den gewählten Tarif, die Sprache der Bezahlseite (Deutsch) sowie — wenn Sie über eine Empfehlung gekommen sind — die Kennung eines allgemeinen Rabattgutscheins, der keiner Person zugeordnet ist.

Was Sie unmittelbar bei Stripe eingeben: Ihren Namen, Ihre Rechnungsanschrift und Ihre Zahlungsdaten. Diese Eingabe erfolgt ausschließlich auf einer von Stripe gehosteten Bezahlseite. Ihre vollständigen Zahlungsdaten (zum Beispiel die Kartennummer) erreichen unsere Server zu keinem Zeitpunkt und werden bei uns nicht gespeichert.

Was wir von Stripe zurückerhalten: Zahlungs- und Abonnementstatus sowie technische Kennungen. Wenn wir eine Zahlungsbestätigung verarbeiten oder Ihre Rechnungsübersicht abrufen, enthält die Antwort von Stripe auch Ihren Namen und Ihre Rechnungsanschrift. Wir speichern diese Angaben nicht — in unserer Datenbank gibt es kein Feld dafür; sie werden nur für die Dauer des jeweiligen Vorgangs verarbeitet und nicht angezeigt. Rufen Sie eine Rechnung als PDF ab, lädt Ihr Browser diese unmittelbar von Stripe.

Es werden keine Daten von Schülerinnen und Schülern an Stripe übermittelt.

Rechtsgrundlage für unsere Übermittlung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags). Stripe handelt dabei in zwei verschiedenen Rollen:

In unserem Auftrag verwaltet Stripe Ihre Kunden- und Abonnementdaten und erzeugt und hinterlegt nach unseren Vorgaben die Rechnungen zu den von uns angelegten Abonnements. Dafür besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (Fassung vom 18. November 2025), der Bestandteil des Anbietervertrags ist.

In eigener Verantwortung führt Stripe den Zahlungsvorgang selbst aus — also die Belastung Ihres Zahlungsmittels und deren Abwicklung über Banken und Zahlungsnetzwerke —, prüft Zahlungen auf Betrug und erfüllt eigene gesetzliche Pflichten, insbesondere zur Geldwäscheprävention. Hierauf haben wir keinen Einfluss; es gilt die Datenschutzerklärung von Stripe.

Gemeinsame Verantwortlichkeit innerhalb der Stripe-Gruppe: Für die aufsichtsrechtlich zugelassenen Zahlungsdienste sieht der Auftragsverarbeitungsvertrag vor, dass Stripe eine weitere Gesellschaft der Stripe-Gruppe als gemeinsam Verantwortliche im Sinne von Art. 26 DSGVO einbinden kann; in der EU ist das Stripe Technology Europe, Limited. Diese Zuordnung nehmen die Stripe-Gesellschaften unter sich vor — wir sind daran nicht beteiligt und haben darauf keinen Einfluss. Für Sie bedeutet sie: Soweit eine gemeinsame Verantwortlichkeit besteht, können Sie Ihre Betroffenenrechte gegenüber jeder der beteiligten Stripe-Gesellschaften geltend machen (Art. 26 Abs. 3 DSGVO). Das Wesentliche der zwischen ihnen getroffenen Vereinbarung stellen diese Gesellschaften bereit; wir können es nicht für sie bereitstellen, weil wir nicht Partei dieser Vereinbarung sind.

Zur Betrugsprävention setzt Stripe dabei auch automatisierte Prüfverfahren ein, die einzelne Zahlungen ablehnen können. Diese Entscheidung trifft Stripe in eigener Verantwortung; wir werten ihr Ergebnis nicht aus und treffen daran anknüpfend keine automatisierte Entscheidung über Sie. Wird eine Zahlung abgelehnt, kommt lediglich das kostenpflichtige Abonnement nicht zustande — Ihr Konto bleibt unberührt. Ihre Rechte in Bezug auf diese Prüfung machen Sie gegenüber Stripe geltend.

Die Übermittlung an Stripe, LLC in den USA erfolgt vorrangig auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 zum EU-US Data Privacy Framework, unter dem Stripe, LLC zertifiziert ist; greift dieser nicht, gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Eine Kopie der Standardvertragsklauseln erhalten Sie auf Anfrage unter info@klausiapp.de; die von Stripe verwendete Fassung ist zudem unter stripe.com/legal/dta abrufbar.

Aufbewahrung: Ihre Rechnungen und Zahlungsbelege werden bei Stripe geführt und dort aufbewahrt; wir halten sie nicht in einem eigenen Bestand vor. Sie unterliegen den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, die uns als Rechnungsaussteller treffen: Rechnungen und Buchungsbelege sind acht Jahre aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 in Verbindung mit Abs. 3 Satz 1 AO, § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG; für Kaufleute zusätzlich § 257 Abs. 1 Nr. 4 in Verbindung mit Abs. 4 HGB). Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde. Wir veranlassen die Löschung dieser Belege deshalb auch dann nicht, wenn Sie Ihr Konto löschen; die Aufbewahrung bei Stripe richtet sich zusätzlich nach den für Stripe geltenden eigenen gesetzlichen Pflichten. Alle bei uns gespeicherten Abrechnungsdaten (Kundenzuordnung, Abonnementstatus, Guthabenstand) werden mit der Kontolöschung entfernt.

Die Zahlungsabwicklung gehört ausschließlich zum Nutzungsvertrag der Lehrkraft. Stripe erhält keine Bewertungsbögen und keine Daten von Schülerinnen und Schülern.

Kündigungserklärungen über die Kündigungsschaltfläche

Über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen" können Sie Ihren Vertrag ohne Anmeldung kündigen (§ 312k BGB). Weil das Gesetz verlangt, dass dieser Weg jederzeit und ohne Anmeldung offensteht, können wir vor der Entgegennahme nicht prüfen, ob zu den angegebenen Daten ein Konto besteht. Wir nehmen jede Erklärung entgegen und protokollieren sie — auch dann, wenn wir sie keinem Konto zuordnen können.

Verarbeitete Daten: Name, die von Ihnen angegebene Konto-E-Mail-Adresse, Art der Kündigung, gewünschter Beendigungszeitpunkt, Zeitpunkt des Zugangs, ein automatisch vergebenes Aktenzeichen sowie das Ergebnis der Bearbeitung. Freiwillig zusätzlich: eine Rechnungs- oder Vertragsangabe, eine abweichende E-Mail-Adresse für die Bestätigung und ein Kündigungsgrund als Freitext. Der Kündigungsgrund ist freiwillig — bitte geben Sie dort keine Gesundheitsangaben oder Angaben über andere Personen an. Stellt sich eine Erklärung als unbegründet heraus — etwa weil sie erkennbar zu einem fremden Konto abgegeben wurde —, speichern wir zusätzlich den Zeitpunkt dieser Feststellung, die intern damit befasste Person und eine kurze Begründung.

Zweck und Rechtsgrundlage: Entgegennahme und Ausführung Ihrer Kündigung sowie die gesetzlich vorgeschriebene Bestätigung des Zugangs (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. § 312k Abs. 4 BGB) und die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die anschließende Aufbewahrung als Nachweis, dass und wann Ihre Erklärung zugegangen ist, stützen wir auf unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit sowie auf Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Empfänger: Die Bestätigung versenden wir über unseren E-Mail-Dienstleister (Ziffer 14). Betrifft die Kündigung ein laufendes Abonnement, wird sie zusätzlich bei unserem Zahlungsdienstleister ausgeführt (Ziffer 15); dorthin übermitteln wir dabei nur die Beendigungsangaben und das Aktenzeichen, keinen Freitext.

Schutz vor missbräuchlichen Erklärungen: Geben Sie eine abweichende Adresse für die Bestätigung an, so enthält die Nachricht an diese Adresse ausschließlich Ihre eigenen Angaben und keine Auskunft darüber, ob zu der genannten Konto-Adresse ein Konto oder ein Abonnement besteht. Eine Bestätigung mit diesen Angaben geht ausschließlich an die im Konto hinterlegte Adresse, damit die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber von einer fremden Erklärung erfährt. Eine fristlose Kündigung führen wir zudem erst nach einer Prüfung aus.

Speicherdauer: Erklärungen, die wir keinem Konto zuordnen konnten, löschen wir 90 Tage nach Eingang vollständig. Bei den übrigen behalten wir den Nachweiskern — Aktenzeichen, Name, angegebene Konto-Adresse, Zeitpunkt des Zugangs, Art und Ergebnis; Rechnungsangabe, abweichende Bestätigungsadresse und Kündigungsgrund entfernen wir drei Jahre nach Eingang. Der Nachweiskern bleibt auch dann bestehen, wenn Sie Ihr Konto später löschen: Ein Kündigungsbeleg ist ein Nachweis auch zu Ihren Gunsten und würde durch die Löschung des Kontos entwertet. Der Bezug zu Ihrem Konto wird dabei entfernt. Wurde eine Erklärung als unbegründet zurückgewiesen, löschen wir die gesamte Zeile drei Jahre nach Eingang der Erklärung vollständig — hier gilt also keine der beiden vorstehenden Fristen: In diesem Fall bleibt kein Nachweiskern bestehen, weil wir selbst festgestellt haben, dass die Erklärung nicht wirksam war.

Solange sich Klausi in der Vorstart-Phase befindet, können Interessierte sich über das Formular auf der Startseite in eine Warteliste eintragen, um bei Produktstart benachrichtigt zu werden.

Verarbeitete Daten: E-Mail-Adresse, Zeitpunkt der Einwilligung, Bestätigungsstatus sowie Zeitpunkt der Bestätigung (Double-Opt-in).

Zweck: Benachrichtigung über den Produktstart von Klausi.

Rechtsgrundlage: Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, erteilt über die Checkbox im Anmeldeformular und per Double-Opt-in bestätigt.

Verarbeitung: Die eingegebene E-Mail-Adresse wird in unserer Datenbank auf unserem Server in Deutschland (siehe Ziffer 3 „Hosting und Server-Logfiles") gespeichert. Die Bestätigungs-E-Mail wird über Scaleway Transactional Email (Scaleway SAS, Paris, Frankreich) versandt; mit diesem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, dessen Abschluss für unsere Organisation kontoseitig bestätigt ist.

Speicherdauer: Eine Anmeldung, deren Bestätigung (Double-Opt-in) ausbleibt, wird automatisch nach 30 Tagen gelöscht. Eine bestätigte Anmeldung wird automatisch gelöscht, sobald für dieselbe E-Mail-Adresse ein Nutzerkonto besteht, spätestens jedoch 30 Tage nach dem Produktstart von Klausi – je nachdem, was zuerst eintritt. Die automatische Löschung erfolgt im Rahmen eines täglichen Löschlaufs, daher mit einer Verzögerung von bis zu einem Tag gegenüber dem auslösenden Ereignis. Unabhängig davon endet die Speicherung mit der Bearbeitung eines Widerrufs Ihrer Einwilligung (siehe unten).

Widerruf: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen – formlos per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse (info@klausiapp.de).

Wir speichern personenbezogene Daten, solange Ihr Nutzerkonto besteht und es für die Bereitstellung des Dienstes erforderlich ist. Für Anmeldevorgänge gelten daneben technische Gültigkeitszeiträume, nach deren Ablauf die jeweilige Funktion nicht mehr nutzbar ist: Ihre Sitzung ist 30 Tage gültig und verlängert sich bei aktiver Nutzung rollierend; Einmal-Token sind befristet (Anmeldecode 10 Minuten, Anmeldelink 15 Minuten, Passwort-Zurücksetzen und E-Mail-Änderung je 1 Stunde, E-Mail-Bestätigung 24 Stunden); die in Ziffer 6 „Registrierung und Nutzerkonto" genannten Zähler zum Schutz vor missbräuchlichen Anmeldeversuchen laufen jeweils nach höchstens einer Stunde ab; die dort ebenfalls genannten konto-gebundenen Zähler laufen nach 15 Minuten (Kontolöschung), nach einer Stunde (Änderung der E-Mail-Adresse) bzw. nach 24 Stunden (Kontoexport, Auftragsverarbeitungsvertrag) ab; der Zähler für den Versand von Kündigungsbestätigungen läuft nach einer Stunde ab.

Für Kündigungserklärungen, die über die Kündigungsschaltfläche eingehen, gelten eigene Fristen: Erklärungen ohne zuordenbares Konto werden 90 Tage nach Eingang vollständig gelöscht; bei den übrigen entfernen wir Rechnungsangabe, abweichende Bestätigungsadresse und Kündigungsgrund drei Jahre nach Eingang, während der Nachweis des Zugangs bestehen bleibt. Die Einzelheiten stehen in Ziffer 15 unter „Kündigungserklärungen über die Kündigungsschaltfläche".

Diese Zeiträume betreffen die Nutzbarkeit der jeweiligen Funktion, nicht zwingend den Löschzeitpunkt: Abgelaufene Sitzungs-, Anmelde-Token- und Zähler-Datensätze werden spätestens durch einen täglichen, vom Anmeldevorgang unabhängigen automatisierten Löschlauf entfernt (planmäßig 04:15 UTC); zusätzlich werden sie im Rahmen der regulären Nutzung bereits beim nächsten Anmeldevorgang aufgeräumt, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Anmelde-Token werden dabei zusätzlich noch bis zu 30 Tage über ihre Gültigkeit hinaus aufbewahrt, damit Rückfragen zu einem nicht funktionierenden Link beantwortet werden können. Die genannten Fristen sind damit Höchstfristen.

Von Ihnen erstellte Inhalte und hochgeladene Dateien können Sie jederzeit selbst löschen. Ihr Konto können Sie unter „Einstellungen“ selbst löschen. Zu Ihrem Schutz verlangen wir dafür eine Bestätigung durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse, einer Bestätigungsphrase und Ihres Kontopassworts; die Löschung erfolgt unmittelbar und ist nicht umkehrbar. Solange ein kostenpflichtiges Abonnement läuft, ist die Selbst-Löschung gesperrt, damit kein laufendes Zahlungsverhältnis ohne zugehöriges Konto zurückbleibt — bitte kündigen Sie das Abonnement zuvor unter „Abo“. Unabhängig davon können Sie die Löschung jederzeit auch bei uns beantragen; sie wird dann durch Administratoren von Klausi durchgeführt. Nach Löschung Ihres Kontos werden die zugehörigen Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Sicherungskopien: Zur Wiederherstellbarkeit im Störungsfall fertigen wir regelmäßige, verschlüsselte Sicherungskopien der Datenbank und der hochgeladenen Dateien an. Eine Löschung wirkt sofort und vollständig im Produktivsystem; in den Sicherungskopien kann ein bereits gelöschter Datensatz aus technischen Gründen noch bis zu 70 Tage nach Erstellung des jeweiligen Sicherungsstandes enthalten sein. Ein gezielter Eingriff in einen einzelnen Sicherungsstand findet nicht statt, weil dies die Wiederherstellbarkeit der Sicherung insgesamt beeinträchtigen würde; nach Ablauf dieser Frist wird der jeweilige Sicherungsstand automatisiert entfernt.

Lokal in Ihrem Browser gespeicherte Namen liegen nicht auf unseren Servern, sondern ausschließlich auf Ihrem Gerät (siehe Ziffer 5 „Cookies und Speicherung auf Ihrem Endgerät"). Sie bleiben dauerhaft gespeichert, bis Sie sie selbst löschen; eine feste Speicherfrist und einen automatischen Ablauf gibt es nicht. Wir selbst können sie nicht löschen: Da diese Namen unsere Systeme nie erreichen, findet jede Löschung ausschließlich auf Ihrem Gerät statt und wird ausschließlich von Ihnen ausgelöst. Ein einmal angelegter Name bleibt dabei erhalten, bis Sie ihn ausdrücklich unter „Alle Schüler" löschen oder den gesamten Bestand löschen (Schaltfläche „Alles löschen" bzw. Kontolöschung) – auch dann, wenn zwischenzeitlich alle Klassen gelöscht wurden, denen er zugeordnet war. Damit lokal gespeicherte Namen nicht in Vergessenheit geraten, erinnert Klausi Sie an ihre Überprüfung, wenn seit der letzten Nutzung zwölf Monate vergangen sind oder ein Schuljahresende (31. Juli) zurückliegt. Blenden Sie diese Erinnerung aus, erscheint sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Bei der Löschung Ihres Kontos über „Einstellungen" löscht Klausi zunächst den gesamten lokalen Bestand – nicht nur einzelne Klassenlisten – auf dem dabei verwendeten Gerät und erst danach das Konto selbst. Gelingt die lokale Löschung in Ihrem Browser ausnahmsweise nicht, etwa weil die lokale Datenbank in einem weiteren offenen Tab noch benutzt wird, bricht Klausi den Vorgang ab und zeigt Ihnen eine entsprechende Fehlermeldung; Ihr Konto bleibt in diesem Fall unverändert bestehen, sodass Sie die Löschung – etwa nach Schließen des anderen Tabs – erneut versuchen können. Haben Sie Namen auch auf weiteren Geräten oder in weiteren Browsern hinterlegt, bleiben diese davon unberührt und bestehen dort weiter; löschen Sie sie dort ebenfalls unter Einstellungen › Klassenlisten oder über die Website-Daten des jeweiligen Browsers. Wird das Konto stattdessen auf Antrag durch Administratoren gelöscht, können wir lokal gespeicherte Namen technisch nicht erreichen; sie verbleiben dann vollständig auf Ihren Geräten.

Verlieren Sie die für die Verschlüsselung gewählte Passphrase, wird der lokale Bestand dadurch nicht gelöscht, sondern lediglich unlesbar – auch für uns. Um in diesem Fall wieder eine nutzbare Liste anzulegen, bleibt nur die vollständige Löschung über die Schaltfläche „Alles löschen" unter Einstellungen › Klassenlisten.

Von der Löschung ausgenommen sind die in Ziffer 12 „Support-Zugriff durch Administratoren" beschriebenen Zugriffs- und Löschprotokolle. Sie bleiben bis zum Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist bestehen (12 bzw. 6 Monate) und enthalten ausschließlich interne Kennungen, keine Namen und keine E-Mail-Adressen. Nach der Löschung Ihres Kontos lässt sich die dort gespeicherte Kennung über unsere laufenden Systeme keiner Person mehr zuordnen. Grundlage hierfür ist nicht eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht, sondern unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit administrativer Zugriffe (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO) – also gerade die Möglichkeit, Ihnen später belegen zu können, wer auf Ihr Konto zugegriffen und wer es gelöscht hat.

Ebenfalls von der Löschung Ihres Kontos unberührt bleiben Nachrichten in unseren E-Mail-Postfächern (siehe Ziffer 14 „E-Mail-Versand"): Eine an uns gerichtete oder von uns weitergeleitete E-Mail bleibt dort gespeichert, solange sie zur Bearbeitung des jeweiligen Anliegens erforderlich ist, unabhängig vom Bestehen Ihres Nutzerkontos; gelöschte Nachrichten sind darüber hinaus bis zu 14 Tage in Sicherungskopien des Postfachanbieters enthalten.

Ihnen stehen nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte zu:

Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine formlose Mitteilung an info@klausiapp.de.

Eine maschinenlesbare Kopie der in Ihrem Klausi-Konto gespeicherten Daten können Sie selbst nach Anmeldung unter Einstellungen › My data als JSON-Datei herunterladen. Lokal in Ihrem Browser gespeicherte Klassenlisten sind darin nicht enthalten; für sie steht unter „Einstellungen › Klassenlisten“ ein eigener, verschlüsselter Export bereit. Zum Schutz des Dienstes sind höchstens fünf Kontoexporte innerhalb von 24 Stunden möglich.

Ihr Konto können Sie ebenfalls selbst unter „Einstellungen" löschen; die Einzelheiten einschließlich der Bestätigungsschritte und der Sperre bei laufendem Abonnement stehen in Ziffer 17 „Speicherdauer". Ist Ihnen die Selbst-Löschung dort nicht möglich, genügt eine formlose Mitteilung an info@klausiapp.de.

Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Die für uns zuständige Behörde ist:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)
Kavalleriestr. 2–4, 40213 Düsseldorf
www.ldi.nrw.de

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Rechtslage oder die von uns eingesetzten Dienste ändern. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte, aktuelle Fassung.

Klausi

Bewertungsbögen für Klausuren und Klassenarbeiten – erstellt, angepasst und druckfertig exportiert.

Produkt
FunktionenPreiseSicherheit
Ressourcen
Hilfe-CenterHäufige FragenKontakt
Rechtliches
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Klausi. Alle Rechte vorbehalten.Mit Sorgfalt gemacht für Lehrkräfte.