Datenschutzerklärung

Stand: 4. Oktober 2026 · Fassung 1.25

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Mario Dietrich
Von-Drove-Straße 6
50127 Bergheim
Telefon: 02271/993966
E-Mail: info@klausiapp.de

Klausi ist ein Online-Dienst, mit dem Lehrkräfte Bewertungsbögen für Klausuren und Klassenarbeiten erstellen, bearbeiten, KI-gestützt generieren und als druckfertige Dokumente exportieren können. Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit dies zur Bereitstellung des Dienstes erforderlich ist oder Sie eingewilligt haben.

Rechtsgrundlagen der Verarbeitung sind insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren und funktionsfähigen Betrieb), Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtungen) sowie, soweit eingeholt, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).

Die Anwendung wird auf Servern der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, in einem Rechenzentrum in Deutschland gehostet. Beim Aufruf der Anwendung werden technisch notwendige Zugriffsdaten verarbeitet, die Ihr Browser automatisch übermittelt:

  • IP-Adresse des anfragenden Geräts
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • aufgerufene Adresse (URL) und übertragene Datenmenge
  • verwendeter Browser-Typ und Betriebssystem

Diese Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zum Zweck des stabilen und sicheren Betriebs sowie zur Abwehr von Angriffen. Mit dem Hosting-Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Insbesondere die IP-Adresse wird dabei in unseren Systemen in erster Linie transient zur technischen Auslieferung der jeweiligen Anfrage verarbeitet. In einem regulären Zugriffsprotokoll wird sie nicht gespeichert, und in unserer Datenbank existiert kein Feld, in dem eine IP-Adresse abgelegt würde. Eine anlassbezogene Fehlerprotokollierung des vorgeschalteten Reverse-Proxy kann die IP-Adresse einzelner Anfragen enthalten; diese technischen Protokolle werden größenbasiert automatisch rotiert (höchstens drei Dateien à zehn Megabyte je Dienst), wobei ältere Einträge dabei fortlaufend überschrieben und damit gelöscht werden. Für ohne Anmeldung erreichbare Formulare und Seiten – die Kündigungsschaltfläche sowie für den Aufruf von Freigabeseiten und die Meldefunktion – bilden wir aus der anfragenden IP-Adresse zusätzlich einen Hashwert, den wir kurzzeitig als Zähler zur Ratenbegrenzung speichern; Einzelheiten dazu stehen in Ziffer 6 „Registrierung und Nutzerkonto" sowie in Ziffer 20 („Bogen-Freigabe an andere Lehrkräfte") und Ziffer 21 („Meldung rechtswidriger Inhalte").

Die Anwendung nutzt aus Sicherheitsgründen eine durchgängige TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie an „https://" in der Adresszeile Ihres Browsers.

Wir setzen ein technisch notwendiges Cookie ein, das für die Anmeldung und die Aufrechterhaltung Ihrer Sitzung erforderlich ist: das Sitzungs-Cookie „klausi_session". Es ist nur serverseitig auslesbar (httpOnly), mit dem Attribut „SameSite=Lax" versehen und in Produktion zusätzlich mit dem Attribut „Secure" gesichert, sodass es nur über eine verschlüsselte Verbindung übertragen wird. Seine Gültigkeit beträgt 30 Tage und verlängert sich bei aktiver Nutzung rollierend. Dieses Cookie ist für den Betrieb des Dienstes unbedingt erforderlich; eine Einwilligung ist hierfür nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich.

Für das Empfehlungsprogramm (siehe Ziffer 7 „Empfehlungsprogramm") setzen wir kein Cookie ein. Ein Empfehlungscode aus einem Empfehlungslink (Adresszeilen-Parameter „ref") wirkt nur, solange er auf derselben Anfrage vorliegt, mit der Sie die Registrierungsseite aufrufen; eine zwischenzeitliche Weiterleitung übersteht er nicht.

Daneben legt die Anwendung an drei Stellen kurzlebige Einträge im sogenannten Sitzungsspeicher (sessionStorage) Ihres Browsers ab. Diese Einträge verlassen Ihren Browser nicht, werden nicht an uns übermittelt und spätestens beim Schließen des Browser- Tabs gelöscht:

  • „klausi:auth-email" – übernimmt die von Ihnen bereits eingegebene E-Mail-Adresse, wenn Sie auf der Anmeldeseite zwischen „Anmelden" und „Registrieren" wechseln. Der Eintrag wird unmittelbar nach dem Auslesen wieder entfernt.
  • „klausi:forgot-password-email" – übernimmt die von Ihnen bereits eingegebene E-Mail-Adresse auf die Seite „Passwort vergessen". Der Eintrag wird unmittelbar nach dem Auslesen wieder entfernt.
  • „klausi:print-all-exam-ids" – merkt sich die von Ihnen für den Sammeldruck angehakten Klausuren, damit die Druckansicht weiß, welche Bögen sie erzeugen soll. Der Eintrag enthält ausschließlich interne Kennungen der Klausuren, keine Namen.

Diese Einträge sind für die von Ihnen jeweils ausdrücklich angestoßene Funktion erforderlich; eine Einwilligung ist hierfür nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich. Soweit dabei Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist, verarbeiten wir sie ausschließlich zur Durchführung des von Ihnen angestoßenen Anmelde-, Registrierungs- oder Passwortvorgangs; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Wir nutzen die E-Mail-Adresse an dieser Stelle bewusst nicht als Adresszeilen-Parameter, weil sie dadurch in Ihrem Browserverlauf und in Server-Protokollen erscheinen würde.

Während Sie einen Bewertungsbogen oder die freigegebene Fassung eines Bogens (Ziffer 20 („Bogen-Freigabe an andere Lehrkräfte")) bearbeiten, legt Klausi Ihre noch nicht gespeicherten Eingaben zusätzlich im lokalen Speicher (localStorage) Ihres Browsers ab (Einträge mit dem Namensanfang „klausi:editor-draft"). So gehen sie nicht verloren, wenn das Speichern auf unseren Servern vorübergehend fehlschlägt oder Sie die Seite neu laden. Der Entwurf enthält die Aufgaben, Kriterien, Punkte und Notenzeilen des Bogens, die zugehörigen Einstellungen und den Zeitpunkt Ihrer letzten Eingabe. Hinzu kommen technische Angaben: interne Kennungen Ihres Kontos und des Bogens oder der Freigabe, eine zufällige Kennung des geöffneten Editor-Fensters, damit sich mehrere Tabs nicht gegenseitig Entwürfe löschen, eine Formatversion sowie Prüfwerte von Bogenständen, an denen Klausi erkennt, ob der Bogen inzwischen an anderer Stelle geändert wurde. Solange ein Editor-Fenster geöffnet ist, hält Klausi außerdem im Arbeitsspeicher Ihres Browsers eine Sperre, deren Name diese zufällige Kennung enthält; daran erkennt Klausi, welche Entwürfe zu noch geöffneten Tabs gehören. Die Sperre wird nicht dauerhaft gespeichert, verlässt Ihren Browser nicht und endet mit dem Schließen des Tabs. Der Inhalt des Entwurfs verlässt Ihren Browser nur über den gewöhnlichen Speichervorgang, den Sie auch ohne ihn auslösen würden. Wiederholt Klausi beim Bewertungsbogen ein fehlgeschlagenes Speichern, sendet es zusätzlich die Prüfwerte mit; unser Server vergleicht sie mit dem dort vorliegenden Stand, lehnt das Speichern ab, wenn der Bogen inzwischen an anderer Stelle geändert wurde, und speichert die Prüfwerte nicht. Den Entwurf selbst können wir nicht einsehen. Klausi entfernt den Entwurf, sobald unsere Server den Stand bestätigt haben, wenn Sie ihn verwerfen, sobald Ihr Browser die Bestätigung Ihrer Abmeldung erhalten hat und wenn Sie Ihr Konto auf diesem Gerät löschen. Beim Abmelden und bei der Kontolöschung setzt Klausi dazu für einen Augenblick den Eintrag „klausi:editor-draft-signal:cleared", der nur den Zeitpunkt enthält und sofort wieder entfernt wird; er teilt weiteren geöffneten Tabs mit, dass sie keine Entwürfe mehr anlegen. Erreicht diese Bestätigung Ihren Browser ausnahmsweise nicht, etwa bei unterbrochener Verbindung, bleibt der Entwurf liegen, bis ihn die Frist oder die Anmeldung eines anderen Kontos entfernt. Einen Entwurf, der älter als 30 Tage ist oder zu einem anderen als dem angemeldeten Konto gehört, entfernt Klausi, sobald Sie Klausi auf diesem Gerät das nächste Mal angemeldet nutzen; bis dahin bleibt er in Ihrem Browser liegen. Der Entwurf liegt unverschlüsselt im Profil Ihres Browsers; wer dieses Browserprofil benutzen kann, kann ihn dort lesen. Auf einem gemeinsam genutzten Gerät sollten Sie sich deshalb nach der Arbeit abmelden. Die Speicherung ist unbedingt erforderlich, um die von Ihnen gewünschte Bearbeitung ohne Datenverlust bereitzustellen; eine Einwilligung ist hierfür nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Offline-Zwischenspeicher für Inhalte nutzen wir nicht. Klausi hat früher eine App-Funktion („Service Worker") eingesetzt; sie wird nicht mehr genutzt. Damit keine veralteten Reste zurückbleiben, prüft Klausi bei jedem Seitenaufruf, ob noch eine solche Registrierung oder ein alter Zwischenspeicher besteht, und entfernt diese; dabei werden keine Daten ausgelesen, gespeichert oder übertragen. Der Zugriff dient allein der einwandfreien Bereitstellung des von Ihnen aufgerufenen Dienstes und ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Wir verwenden keine Analyse-, Tracking- oder Marketing-Cookies, binden keine Webanalyse-Dienste ein und laden keine Skripte, Schriften oder sonstigen Inhalte Dritter beim Aufruf der Seiten nach.

Auf unseren Servern führt Klausi Arbeiten ausschließlich unter einer Nummer wie „Schüler 12"; Klassen/Kurse, die Sie bei Klausi anlegen, bestehen dort nur aus Angaben ohne Namen (siehe Ziffer 9 „Inhaltsdaten und hochgeladene Dateien"). Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch kann Klausi zusätzlich die Namen Ihrer Schülerinnen und Schüler verschlüsselt in der IndexedDB Ihres eigenen Browsers ablegen (Namensspeicher), damit Klausi sie beim Anzeigen und Drucken einsetzen kann. Ein Name wird dabei geräteweit nur einmal gespeichert und in jeder Klasse/jedem Kurs, der oder dem die Person zugeordnet ist, lediglich referenziert. Diese Speicherung starten Sie selbst: Klausi zeigt Ihnen dafür einen eigenen Dialog, sobald Sie die Funktion erstmals nutzen — über die Namensspeicher-Schaltfläche in der Kopfzeile ebenso wie dann, wenn Sie an anderer Stelle, etwa beim Anlegen einer Klasse/eines Kurses, „Namensspeicher einrichten" wählen. In diesem Dialog bestätigen Sie die Speicherung ausdrücklich in zwei gesondert anzuhakenden Punkten; Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG. Widerrufen können Sie sie jederzeit unter Einstellungen › Klassen/Kurse (siehe unten). Die Namen werden ausschließlich verschlüsselt mit einer von Ihnen selbst vergebenen Passphrase in Ihrem Browser gespeichert; unverschlüsselt liegen nur interne Kennungen und Zeitstempel ohne Namensbezug. Neben den Namen speichert Klausi lokal, welche Klasse/welcher Kurs zu welchem Bewertungsbogen, welche Arbeit zu welcher Person und welche Teilnehmernummer einer bei Klausi geführten Klasse/eines bei Klausi geführten Kurses zu welcher Person gehört; die Zuordnung zur Person ist dabei ebenfalls verschlüsselt. Solange die Liste eingerichtet und mit Ihrer Passphrase entsperrt ist, legt Klausi zusätzlich eine verschlüsselte Kopie der Angaben zu Ihren bei Klausi geführten Klassen/Kursen ab: Jahrgangsstufe, Bezeichnung, Schuljahr, Archivierungsdatum, Bearbeitungsstand, die Teilnehmernummern mit interner Kennung und Status (aktiv oder stillgelegt) sowie den Zeitpunkt des letzten Abgleichs – keine Namen. Diese Angaben liegen ohnehin unter Nummern auf unseren Servern; Klausi übernimmt sie beim Entsperren und nach Änderungen, die Sie in Klausi an einer Klasse/einem Kurs vornehmen, von unseren Servern auf Ihr Gerät, nie in umgekehrter Richtung. Die Kopie ist Teil derselben Einwilligung. Findet ein vollständiger Abgleich eine Klasse/einen Kurs auf unseren Servern nicht mehr, entfernt Klausi die entsprechende Kopie von diesem Gerät. Die Namen werden zu keinem Zeitpunkt an uns übertragen — wir haben keinen Zugriff auf sie und können sie weder einsehen noch wiederherstellen; verlieren Sie die Passphrase, bleiben sie unlesbar, aber erhalten – gelöscht werden sie dadurch nicht. Mit „Lokale Sicherung exportieren" können Sie eine mit Ihrer Passphrase verschlüsselte Sicherungsdatei erstellen, die Sie selbst aufbewahren und löschen. Dritte erhalten von uns keinen Zugriff auf die Namen. Solange der Namensspeicher entsperrt ist, sieht sie jedoch jeder, der den betreffenden Browser-Tab vor sich hat, und wer Ihre Passphrase kennt, kann ihn auf Ihrem Gerät entsperren.

Vier Funktionen entfernen lokal gespeicherte Daten — mit sehr unterschiedlicher Wirkung:

  1. Leeren Sie in einer Klasse/einem Kurs das Namensfeld einer Schülerin oder eines Schülers, löst Klausi die Zuordnung zu dieser Klasse/diesem Kurs. Ist die Person danach keiner anderen Klasse/keinem anderen Kurs mehr zugeordnet, löscht Klausi ihren Namen zugleich vollständig von diesem Gerät, einschließlich aller ihrer übrigen lokalen Zuordnungen; ist sie noch einer anderen Klasse/einem anderen Kurs zugeordnet, bleibt der Name für diese/diesen erhalten. Löschen Sie eine Schülerin oder einen Schüler aus einer Klasse/einem Kurs, gilt dasselbe; auf anderen Geräten geschieht dies beim nächsten vollständigen Abgleich, solange der Namensspeicher dort entsperrt ist. Beides ist eine Datenlöschung im Einzelfall, kein Widerruf Ihrer Einwilligung; auf anderen Geräten und in exportierten Sicherungsdateien bleibt der Name bestehen. Der Name bleibt jedoch vorerst gespeichert, solange noch eine Arbeit oder Klassen-/Kursliste aus einer früheren Fassung des Namensspeichers auf die Person verweist, eine Änderung noch nicht mit unseren Servern abgeglichen ist oder Klausi einen lokalen Eintrag nicht lesen kann; sicher entfernt ihn dann „Lokale Namen löschen".
  2. Eine Klasse/einen Kurs zu archivieren entfernt keinen Namen von Ihrem Gerät; bereits angelegte Arbeiten bleiben ihren Personen zugeordnet.
  3. Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG widerrufen Sie, indem Sie unter Einstellungen › Klassen/Kurse im Abschnitt „Lokale Sicherung und Löschung" die Schaltfläche „Lokale Namen löschen" verwenden: Sie entfernt alle lokalen Namen und Zuordnungen, die lokale Kopie Ihrer Klassen-/Kursangaben und den Nachweis Ihrer Einwilligung von diesem Gerät und funktioniert auch ohne die Passphrase; Klassen/Kurse und Bewertungsbögen auf unseren Servern bleiben erhalten. Exportierte Sicherungsdateien löschen Sie selbst. Der Widerruf wirkt nur für die Zukunft — die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Speicherung bleibt unberührt. Einzelne Namen oder Zuordnungen zu löschen oder eine Klasse/einen Kurs zu archivieren ist dagegen kein Widerruf: Die Speicherfunktion bleibt in diesem Fall eingeschaltet.
  4. Der vierte Weg, die Löschung Ihres Klausi-Kontos, entfernt ebenfalls den gesamten lokalen Bestand auf dem dabei verwendeten Gerät – Einzelheiten dazu stehen in Ziffer 16 „Speicherdauer".

Da uns diese Namen zu keinem Zeitpunkt erreichen und wir nicht wissen, welche Person sich hinter einer Teilnehmernummer verbirgt, können wir betroffene Schülerinnen und Schüler nicht identifizieren und daher auch keine sie betreffenden Anfragen bearbeiten (Art. 11 Abs. 2 DSGVO); Ansprechpartnerin für Auskunfts- und sonstige Betroffenenrechte bleibt die Schule bzw. die Lehrkraft.

Zur Nutzung von Klausi legen Sie ein Nutzerkonto an. Dabei verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse sowie die zur Anmeldung erforderlichen Authentifizierungsdaten. Ein von Ihnen gewähltes Passwort speichern wir niemals im Klartext, sondern ausschließlich als Hashwert mittels eines etablierten Hash-Verfahrens (scrypt); für Konten, die vor der Umstellung auf dieses Verfahren angelegt wurden, gilt übergangsweise noch ein anderes, ebenfalls etabliertes Hash-Verfahren, das bei der nächsten erfolgreichen Anmeldung automatisch auf scrypt umgestellt wird. Authentifizierung und Kontoverwaltung führt Klausi selbst durch; die zugehörige Datenbank betreiben wir selbst auf unserem Server in Deutschland (siehe Ziffer 8 „Datenbank und Dateispeicher"). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags).

Nachweis Ihrer Zustimmung: Wenn Sie bei der Registrierung die Checkbox zur Kenntnisnahme der AGB und der Datenschutzerklärung bestätigen oder bei einem Kauf die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung bestätigen, speichern wir zum Nachweis der wirksamen Einbeziehung dieser Dokumente in den Nutzungsvertrag bzw. des Nachweises der Belehrung: das betroffene Dokument (AGB, Datenschutzerklärung bzw. Widerrufsbelehrung), die zum Zeitpunkt der Bestätigung geltende Fassung, den Zeitpunkt der Bestätigung sowie den Vorgang, in dem sie erfolgte (z. B. Registrierung, Kauf, erneute Bestätigung). Eine IP-Adresse wird dabei ausdrücklich nicht gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Darlegbarkeit einer wirksamen Einbeziehung im Streitfall). Die Speicherung erfolgt bis zur Löschung Ihres Kontos.

Historische Hinweis-Metadaten: Bei Konten, die den früheren Start-Hinweis bereits gesehen haben, können dessen Fassung und der damalige Anzeigezeitpunkt noch im Konto gespeichert sein. Diese Angaben werden nicht mehr fortgeschrieben, sind kein Schulfreigabe- oder Vertragsnachweis und werden mit Ihrem Konto gelöscht. Sie dienen ausschließlich dazu, den früheren Produkt- und Rechtsstand nachvollziehbar zu halten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Zum Schutz vor missbräuchlichen Anmelde-, Registrierungs- und Anmeldecode-Anfragen (z. B. automatisierten Massenversuchen) begrenzen wir die Anzahl der Versuche je E-Mail-Adresse. Dabei speichern wir nicht die Adresse selbst, sondern ausschließlich einen daraus gebildeten Hashwert als Zähler; aus diesem Hashwert lässt sich die Adresse nicht zurückgewinnen. Diese Verarbeitung betrifft auch Adressen ohne bestehendes Nutzerkonto, da bereits das Absenden eines Anmelde- oder Registrierungsformulars dafür ausreicht. Nach demselben Muster begrenzen wir, wie viele Bestätigungen einer Kündigungserklärung (Ziffer 15) wir je Empfängeradresse versenden — damit die Kündigungsschaltfläche, die ohne Anmeldung erreichbar sein muss, nicht als Versandwerkzeug gegen fremde Adressen missbraucht werden kann. Dieser Zähler begrenzt ausschließlich den Versand, niemals die Entgegennahme einer Erklärung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Absicherung des Dienstes gegen Missbrauch).

Beim Versand von Kündigungsbestätigungen begrenzen wir zusätzlich zu dem adressbezogenen Zähler die Anzahl der Anfragen je anfragender IP-Adresse — denn die eingegebene E-Mail-Adresse wählt die anfragende Person bei diesem nicht angemeldeten Formular frei, sodass sich ein rein adressbezogener Zähler durch das Ausprobieren immer neuer Adressen umgehen ließe. Auch hierbei speichern wir nicht die IP-Adresse selbst, sondern ausschließlich einen daraus gebildeten Hashwert; aus diesem Hashwert lässt sich die Adresse nicht zurückgewinnen. Dieser Zähler läuft jeweils nach höchstens einer Stunde ab und wird danach automatisch gelöscht. Bei der Kündigungsschaltfläche begrenzt er wie der adressbezogene Zähler ausschließlich den Versand der Bestätigung, niemals die Entgegennahme der Erklärung selbst. Ein solcher Zähler schützt zuverlässig gegen Anfragen von einer einzelnen IP-Adresse; gegen Anfragen, die über viele verschiedene IP-Adressen verteilt gestellt werden, bietet er keinen Schutz. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Absicherung des Dienstes gegen Missbrauch).

Entsprechende Zähler führen wir auch für bestimmte Vorgänge innerhalb eines angemeldeten Kontos: für die Änderung der E-Mail-Adresse, den Export der Kontodaten, die Löschung des Kontos sowie für das Anfordern eines Signaturlinks und den Versand einer Anfrage zum Auftragsverarbeitungsvertrag. Diese Zähler sind – anders als die vorgenannten – nicht an einen Hashwert der E-Mail-Adresse gebunden, sondern an die interne Kennung Ihres Kontos, weil Sie in diesen Fällen bereits angemeldet sind; sie enthalten weder Ihren Namen noch Ihre E-Mail-Adresse. Bei der Kontolöschung dient der Zähler zusätzlich dazu, das dabei abgefragte Kontopasswort gegen wiederholtes Ausprobieren zu schützen (höchstens zehn Versuche je 15 Minuten). Mit der Löschung Ihres Kontos werden auch die zu ihm gehörenden Zähler entfernt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Absicherung des Dienstes gegen Missbrauch).

Profil und Schulzuordnung: Zusätzlich können Sie freiwillig ein Profil ausfüllen: einen Anzeigenamen, einen frei eingegebenen Schulnamen, eine Zuordnung zu einem Eintrag aus unserem importierten Schulverzeichnis oder zu einer von Ihnen selbst eingereichten Schule, die von Ihnen unterrichteten Fächer, einen Jahrgangsstufen-Bereich sowie ein Profilbild. Reichen Sie eine im Verzeichnis fehlende Schule selbst ein, prüfen wir diese Angabe redaktionell, bevor sie in das Verzeichnis übernommen wird. Ihr Profilbild speichern wir in einem nicht-öffentlichen Speicher-Bucket; es ist nur über Ihr Konto zugänglich. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags, insbesondere der Komfortfunktionen der Anwendung). Diese Angaben werden mit der Löschung Ihres Kontos gelöscht (siehe Ziffer 16 „Speicherdauer").

Wenn Sie sich über einen Empfehlungslink registrieren, speichern wir die Zuordnung zwischen Ihrem Konto und dem werbenden Konto, um einen einmaligen Rabatt und einen Nachlass zuzuordnen. Ist das Empfehlungsprogramm ausgeschaltet, wenn wir diese Zuordnung vornehmen wollen, verwerfen wir einen bei der Registrierung bereits hinterlegten Empfehlungscode nicht, sondern lassen ihn in Ihrem Konto gespeichert, damit wir ihn zuordnen können, sobald das Programm wieder aktiviert wird. Zur Zuordnung von Rabatt und Nachlass sowie zum Schutz vor Selbst-Empfehlung speichern wir in Ihrem Nutzerkonto ein Kennzeichen („eingeladen über Empfehlungslink"), das mit Löschung Ihres Kontos ebenfalls gelöscht wird. Die werbende Person erfährt von uns nicht, welche Personen sich über ihren Empfehlungslink registriert oder etwas gekauft haben; sie sieht weder Ihren Namen noch Ihre E-Mail-Adresse noch Ihre Bestellung. Sie sieht die Zahl ihrer Empfehlungen sowie ihre eigenen Nachlässe mit Umfang, Entstehungsdatum, Einlösefrist und Status und kann daraus erkennen, dass eine Empfehlung erfolgreich war — hat sie nur eine einzige Empfehlung ausgesprochen, also auch, dass gerade Sie gekauft haben. Das lässt sich bei einer Empfehlung über einen persönlichen Link nicht vermeiden. Es werden keine E-Mail-Adressen Dritter durch uns erhoben oder gespeichert; Einladungen versenden Sie selbst aus Ihrem eigenen E-Mail-Programm. Für die werbende Person speichern wir den jeweils entstandenen Nachlass mit Umfang, Entstehungs- und Verfallsdatum sowie Einlösestatus, solange er einlösbar ist, längstens drei Jahre ab Entstehung. Nach der Einlösung, dem Verfall oder dem Erlöschen bewahren wir diese Angaben noch drei Jahre auf, gerechnet ab dem Ende des jeweiligen Jahres; diese Zeit brauchen wir, um der werbenden Person gegenüber die Gewährung nachweisen und Ansprüche innerhalb der regelmäßigen Verjährungsfrist prüfen zu können. Danach löschen wir die Angaben automatisch. Löscht die werbende Person ihr Konto früher, entfallen die Angaben bereits mit der Kontolöschung. Wird der Kauf, der einen noch nicht eingelösten Nachlass ausgelöst hat, erstattet, zurückgebucht oder infolge eines Widerrufs rückabgewickelt, setzen wir den Nachlass als erloschen. Einen Grund nennen wir der werbenden Person dabei nicht, weil er auf Sie zurückführen würde; sie sieht allein den Status „Erloschen". Bereits eingelöste Nachlässe bleiben unberührt. Wird ein Kauf mit einem Empfehlungs-Nachlass abgerechnet, halten wir zusätzlich Listenbetrag, Nachlassbetrag und Zahlbetrag mit Rechnungsbezug als steuerliche Aufzeichnung fest (§ 22 UStG, § 147 AO). Diese Aufzeichnung führen wir ohne Ihre Kontokennung; sie enthält nur die Beträge sowie die Zahlungs- und Rechnungsnummern unseres Zahlungsdienstleisters. Wir bewahren sie zehn Jahre, gerechnet ab dem Ende des jeweiligen Jahres, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO auf, auch über die Löschung Ihres Kontos hinaus. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 22 UStG und § 147 AO (steuerliche Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Missbrauchsprävention, an einer zutreffenden Kontenführung sowie, für die dreijährige Nachlauffrist nach Schließung eines Nachlasses, am Nachweis der Gewährung und an der Prüfung von Ansprüchen innerhalb der regelmäßigen Verjährungsfrist, § 195, § 199 Abs. 1 BGB).

Rabattcodes: Lösen Sie einen von uns ausgegebenen Rabattcode ein, speichern wir zu dieser Einlösung den Bezug zum eingelösten Code, den gewährten Prozentsatz, den Zeitpunkt der Reservierung bzw. Einlösung, den Einlösestatus sowie — falls die Einlösung widerrufen wird — den Widerrufsgrund. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags). Wir bewahren diese Einlösungshistorie zehn Jahre, gerechnet ab dem Ende des jeweiligen Jahres, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO auf, auch über die Löschung Ihres Kontos hinaus (siehe Ziffer 16 „Speicherdauer"); zur Übermittlung an unseren Zahlungsdienstleister bei der Einlösung siehe Ziffer 15 „Zahlungsabwicklung (Stripe)".

Datenbank und Dateispeicher betreiben wir selbst auf dem in Ziffer 3 „Hosting und Server-Logfiles" genannten Server der Hetzner Online GmbH in einem Rechenzentrum in Deutschland. Dort werden Ihr Konto samt Passwort-Hash, die zur Anmeldung genutzten Sitzungs- und Bestätigungs-Hashes, die von Ihnen erstellten Bewertungsbögen und Klassen/Kurse samt Inhalten sowie hochgeladene Dateien (siehe Ziffer 9 „Inhaltsdaten und hochgeladene Dateien") gespeichert. Ein eigener Datenbank- oder Speicher-Dienstleister ist damit nicht eingebunden; die Auftragsverarbeitung durch Hetzner ist von dem in Ziffer 3 „Hosting und Server-Logfiles" genannten Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit umfasst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.

Im Rahmen der Nutzung verarbeiten und speichern wir die von Ihnen eingegebenen oder hochgeladenen Inhalte, insbesondere Klausur- und Aufgabentexte, Bewertungskriterien, Notenschlüssel, Bezeichnungen einzelner Arbeiten, Bewertungsergebnisse sowie den Verlauf der KI-gestützten Bearbeitung (Chat). Hochgeladene Klausurdateien werden in einem nicht-öffentlichen Speicher-Bucket abgelegt und sind nur über Ihr Konto zugänglich. Beim Hochladen einer Datei bestätigen Sie zusätzlich ausdrücklich, dass es sich um Ihr eigenes Unterrichtsmaterial und nicht um Schülerarbeiten handelt. Wir speichern dazu Ihre Bestätigung und den Zeitpunkt des Eingangs beim Server. Legen Sie Klassen/Kurse bei Klausi an, speichern wir zu jeder Klasse/jedem Kurs Jahrgangsstufe, Bezeichnung, Schuljahr, gegebenenfalls das Archivierungsdatum und einen Bearbeitungsstand sowie für jede Schülerin und jeden Schüler eine Teilnehmernummer mit einer internen Kennung und dem Status (aktiv oder stillgelegt) – keine Namen. Ordnen Sie einen Bewertungsbogen einer Klasse/einem Kurs zu, halten wir fest, welche Teilnehmernummern an diesem Bogen beteiligt sind und welche Arbeit zu welcher Teilnehmernummer gehört. Dieselbe Nummer steht dabei in allen Bögen dieser Klasse/dieses Kurses für dieselbe Schülerin oder denselben Schüler; übernehmen Sie eine Klasse/einen Kurs in ein neues Schuljahr, bleiben die Nummern erhalten. Klausi vergibt die Nummern standardmäßig zufällig; wählen Sie keine Nummern, die sich aus einer Namens- oder Klassen-/Kursliste ableiten lassen, etwa aus dem Klassen-/Kursbuch. Enthält eine Bezeichnung Anhaltspunkte für einen Personennamen oder eine besonders schutzwürdige Angabe, fragt Klausi vor dem Speichern nach. Zu jeder Änderung an einer Klasse/einem Kurs speichern wir einen technischen Beleg ohne Namen (Art der Änderung, Prüfsumme, Zeitpunkt und Stand der Klasse/des Kurses danach), damit eine wiederholt gesendete Änderung nicht doppelt ausgeführt wird. Die Verarbeitung erfolgt zur Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Phase A ist für Bewertungsbögen aus eigenem Unterrichtsmaterial der Lehrkraft und für serverseitig nicht auflösbare Kennungen wie „Schüler_12" bestimmt. Auf unseren Servern und in den KI-Funktionen sind daher keine Schülernamen, Schülerarbeiten oder Namenslisten von Klassen/Kursen zulässig. Klassen/Kurse, die Sie bei Klausi anlegen, bestehen auf unseren Servern nur aus den in Ziffer 9 „Inhaltsdaten und hochgeladene Dateien" genannten Angaben ohne Namen; die Namen dazu hinterlegen Sie auf Wunsch ausschließlich verschlüsselt in Ihrem Browser (Ziffer 5 „Cookies und Speicherung auf Ihrem Endgerät"), sie werden nicht an uns übertragen.

Freitext- und Upload-Hinweise, Pseudonymisierung, Plausibilitätsprüfungen und Redaktionen vermindern Fehlbedienungen. Sie bieten jedoch keine Garantie, jede personenbezogene Angabe in Texten, Bildern oder gescannten Seiten zu erkennen, zu anonymisieren oder zu entfernen. Geben Sie deshalb keine personenbezogenen Echtdaten Dritter ein. Gelangen inzidentell personenbezogene Echtdaten entgegen dieser Zweckgrenze dennoch zu uns, behandeln wir den Vorgang als Abweichung vom vorgesehenen Nutzungszweck und prüfen die erforderlichen Datenschutz- und Vorfallmaßnahmen im Einzelfall.

Eine schulgebundene Nutzung mit Klarnamen, Schülerarbeiten oder zentral gespeicherten Namenslisten von Klassen/Kursen ist nicht Bestandteil von Phase A. Ein hierfür erforderliches Rollen-, Freigabe- und Vertragsmodell einschließlich eines möglichen Auftragsverarbeitungsvertrags wird erst für eine separate Phase B rechtlich und technisch freigegeben. Die dafür vorbereiteten Funktionen sind derzeit nicht zugänglich; Klausi versendet keine AVV-Einladungen und bietet keinen Vertragsabschluss mit Schulen an.

Zur Bearbeitung von Support-Anfragen und Beanstandungen (z. B. Rechnungsprüfung, Fehleranalyse) können Administratoren von Klausi auf die in Ihrem Konto gespeicherten Daten einschließlich der von Ihnen angelegten Bewertungsbögen und deren Inhaltsdaten lesend zugreifen. Der Zugriff erfolgt ausschließlich zweckgebunden, wird nicht für andere Zwecke verwendet und umfasst keine inhaltliche Änderung Ihrer Daten. Hiervon unberührt bleibt die vollständige Löschung Ihres Kontos: Sie können sie selbst unter „Einstellungen" vornehmen, Administratoren können sie zusätzlich auf Ihren Wunsch oder zur Erfüllung gesetzlicher Löschpflichten durchführen (siehe Ziffer 16 „Speicherdauer").

Rechtsgrundlage für den Zugriff auf personenbezogene Konto-, Abrechnungs- und Supportdaten der Lehrkraft ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Bearbeitung von Support-Anfragen und der Missbrauchsprävention). Bewertungsbögen dürfen bestimmungsgemäß nur eigenes Unterrichtsmaterial und nicht auflösbare Kennungen enthalten. Stellt sich bei einem Supportzugriff heraus, dass entgegen Ziffer 10 personenbezogene Echtdaten Dritter gespeichert wurden, wird der Zugriff auf die zur Prüfung und Abhilfe erforderlichen Schritte beschränkt und als Zweckabweichung behandelt.

Protokollierung dieser Zugriffe. Jeder Zugriff auf Ihre Daten über die Verwaltungsoberfläche der Anwendung wird protokolliert. Gespeichert werden ausschließlich die interne Kennung des zugreifenden Administrators, die interne Kennung Ihres Kontos, die Art des Zugriffs (etwa „Kontoübersicht", „Bewertungsbogen" oder „Zahlungsdaten"), gegebenenfalls die interne Kennung des betroffenen Objekts (z. B. eines Bewertungsbogens) sowie der Zeitpunkt. Inhalte werden dabei nicht gespeichert: Das Protokoll enthält keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Bogen- oder Aufgabentexte und keine Schülerdaten. Ebenso wird protokolliert, wenn ein Administrator ein Nutzerkonto löscht; dabei wird nur die interne Kennung des gelöschten Kontos gespeichert, nicht Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr Name.

Bei reinen Übersichts- und Listenansichten (etwa der Kontoliste) wird kein Bezug zu einem einzelnen Konto gespeichert, sondern nur, dass eine solche Ansicht aufgerufen wurde. Unabhängig davon können technische Wartungsarbeiten unmittelbar an der Datenbank erforderlich sein; diese sind nicht Teil dieser Protokollierung, sondern organisatorisch geregelt und auf einen sehr kleinen Personenkreis beschränkt.

Zweck dieser Protokolle ist die Nachvollziehbarkeit und Kontrolle administrativer Zugriffe sowie die Missbrauchsprävention; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit unserer Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO und den Pflichten zur Sicherheit der Verarbeitung nach Art. 32 DSGVO. Die Protokolle sind nach dem Stand der Technik gegen nachträgliche Veränderung geschützt (Einträge können nur hinzugefügt, nicht geändert werden) und innerhalb der Anwendung nicht abrufbar. Zugriffsprotokolle bewahren wir bis zu 12 Monate auf, Löschprotokolle bis zu 6 Monate. Abgelaufene Einträge werden im Rahmen der regulären Wartung entfernt; findet über längere Zeit keine Wartung statt, können sie entsprechend länger bestehen bleiben (siehe Ziffer 16 „Speicherdauer").

Für die Generierung und Bearbeitung von Bewertungsbögen nutzen wir einen KI-Dienst. Anbieter ist Scaleway (Scaleway SAS, Frankreich); eingesetzt wird ausschließlich das Sprachmodell qwen3.5-397b-a17b mit reasoning_effort: "none". Die Verarbeitung findet innerhalb der Europäischen Union statt; derzeit betreibt der Anbieter die genutzte Schnittstelle ausschließlich in einem Rechenzentrum in Paris (Frankreich). Der Anbieter behält sich vor, weitere Standorte innerhalb Europas hinzuzunehmen. Nach der aktuellen Anbieter-Dokumentation bleibt die Schnittstelle dabei in Europa gehostet. Anbieter, Modell, Reasoning-Modus und Schnittstelle sind in der Anwendung fest hinterlegt: Sie lassen sich nicht im laufenden Betrieb umschalten, sondern nur durch eine neue, geprüfte Programmversion ändern.

Übermittelt werden ausschließlich Texte und Bilddaten, die zuvor auf unserem Server erzeugt wurden – insbesondere Aufgaben- und Klausurtexte, der ausgelesene Text hochgeladener Dateien, Bewertungskriterien, bei der Erstellung eines Bogens das Fach und gegebenenfalls die Klassen-/Kursbezeichnung (etwa „8b"), jedoch keine Teilnehmernummern, sowie beim chatbasierten Bearbeiten eines Bogens Ihre Chat-Anweisung. Dabei werden mit jeder Anfrage auch bis zu acht frühere Chat-Nachrichten desselben Chats erneut mitgesendet – Ihre Anweisungen und die Antworten des Sprachmodells zusammengerechnet, in der Regel höchstens vier vorangegangene Bearbeitungsrunden –, damit sich die KI auf frühere Korrekturen beziehen kann; auch diese werden vor jeder Übermittlung wie jede andere Nachricht pseudonymisiert, von E-Mail-Adressen befreit und auf verbliebene bekannte Bezeichnungen geprüft. Eine gesonderte Rückfrage bei Ihnen, ob ein im Freitext erkannter Name wirklich gemeint ist, stellen wir dagegen nur zu Ihrer jeweils aktuellen Anweisung, nicht zu dem mitgesendeten Verlauf früherer Runden. Die hochgeladenen Dateien selbst verlassen unseren Server nicht: Text-, DOCX- und Text-PDF-Dateien werden bei uns ausgelesen, gescannte Seiten und Bilder bei uns in Bilddaten umgewandelt.

Vor der Übermittlung ersetzen wir die von Ihnen vergebenen Bezeichnungen der Klausuren (das Namens- bzw. Synonymfeld) durch Platzhalter („Schüler_1", „Schüler_2" …) und setzen sie in der Antwort wieder ein. Diese Ersetzung erfasst die uns bekannten Bezeichnungen; frei eingegebene Texte können darüber hinaus Angaben enthalten, die einen Personenbezug herstellen. Bleibt nach der Ersetzung eine bekannte Bezeichnung erkennbar, oder enthielte eine Anfrage Bilddaten, obwohl dem Bewertungsbogen bereits Klausuren zugeordnet sind, wird die Anfrage abgebrochen und nichts übermittelt.

Der Anbieter speichert die Inhalte der Anfragen und Antworten nach seinen Vertragsbedingungen für die KI-Dienste nicht über die Verarbeitung hinaus, protokolliert sie nicht und verwendet sie nicht, um seine Sprachmodelle zu trainieren, nachzutrainieren oder zu verbessern; auch die Anbieter der Sprachmodelle erhalten keinen Zugriff darauf. Ausgenommen sind Störungs- und Missbrauchsfälle: Löst eine Anfrage einen Fehler aus oder deutet sie auf missbräuchliche Nutzung hin, kann der Anbieter den Inhalt dieser Anfrage vorübergehend speichern, um die Ursache zu ermitteln. Eine feste Frist nennt er dafür nicht.

Die KI trifft keine Bewertungsentscheidung: Vorschläge werden erst wirksam, wenn Sie sie übernehmen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Nutzungsdaten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von Ihnen angeforderten Funktion). Scaleway ist dabei Auftragsverarbeiter des Klausi-Betreibers. Bilddaten und gerasterte Seiten werden nicht automatisch per OCR auf sichtbare Namen geprüft oder redigiert. Es gilt deshalb die Zweckgrenze aus Ziffer 10; insbesondere dürfen Sie keine Schülernamen, Schülerarbeiten oder Klassen-/Kurslisten an die KI übermitteln.

Zur Zustellung systembezogener E-Mails — E-Mail-Bestätigung, Anmeldelink, Anmeldecode, Passwort-Zurücksetzen sowie Bestätigung einer geänderten E-Mail-Adresse, Bestätigung eines Kaufs (Kurs-Pass oder Einzelbogen) sowie ein einmaliger Hinweis bis zu zwei Wochen vor dem Ende der Laufzeit eines Kurs-Passes — nutzen wir den Dienst Scaleway Transactional Email (Scaleway SAS, 8 rue de la Ville l'Évêque, 75008 Paris, Frankreich); unsere Anwendung ruft dessen Schnittstelle direkt auf. Die Verarbeitung findet in der Region Paris (Frankreich) statt; eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt. Hierfür wird Ihre E-Mail-Adresse verarbeitet. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; der Abschluss ist für unsere Organisation kontoseitig bestätigt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die gesetzlich vorgeschriebene Bestellbestätigung zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (§ 312f Abs. 2 BGB). Der Bestellbestätigung liegen die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular und unsere AGB als PDF-Anlagen bei; je Bestellung speichern wir, welche Fassung und Prüfsumme dieser beiden Dokumente Ihnen zugegangen ist, als Nachweis nach § 312f Abs. 2 BGB — bis zur Löschung Ihres Kontos.

Feedback-Funktion: Über die in der App verfügbare Feedback-Funktion können Sie uns freiwillig eine Nachricht mit Anregungen, Wünschen oder Fehlermeldungen senden, optional mit einem Bild- oder PDF-Anhang. Diese Nachricht, ein etwaiger Anhang sowie Ihre E-Mail-Adresse (für Rückfragen) werden per E-Mail über den vorgenannten Dienst Scaleway an unser Support-Postfach übermittelt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Verbesserung unseres Produkts und der Bearbeitung Ihrer Anliegen). Bitte geben Sie im Feedback keine personenbezogenen Daten Dritter — insbesondere keine Schülernamen oder -daten — an und schwärzen Sie solche Angaben gegebenenfalls in Anhängen.

Postfachbetrieb (E-Mail-Empfang): Unser Postfach info@klausiapp.de sowie die dorthin weitergeleiteten Adressen support@, dmarc@, postmaster@ und webmaster@klausiapp.de werden von Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, im Rechenzentrum Nürnberg betrieben. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt. Nachrichten an unsere Postfächer bleiben gespeichert, solange sie zur Bearbeitung des Anliegens erforderlich sind; gelöschte Nachrichten sind darüber hinaus bis zu 14 Tage in Sicherungskopien des Anbieters enthalten.

Für die Abwicklung von Zahlungen für den Kurs-Pass sowie für noch laufende ältere Abonnements nutzen wir den Zahlungsdienstleister Stripe. Unser Vertragspartner ist Stripe Payments Europe, Limited, 1 Grand Canal Street Lower, Dublin, Irland; die zugelassenen Zahlungsdienste erbringt Stripe Technology Europe, Limited, ein von der irischen Zentralbank zugelassenes E-Geld-Institut; für bestimmte Verarbeitungen ist Stripe, LLC, USA, beteiligt.

Was wir an Stripe übermitteln: Ihre E-Mail-Adresse und eine interne Nutzer-Kennung, den gewählten Tarif samt Anzahl der Kurse (Menge), die Sprache der Bezahlseite (Deutsch) sowie — wenn Sie über eine Empfehlung gekommen sind — die Kennung eines allgemeinen Rabattgutscheins, der keiner Person zugeordnet ist. Lösen Sie stattdessen einen von uns ausgegebenen Rabattcode ein, übermitteln wir ebenso die Kennung des dazugehörigen allgemeinen Rabattgutscheins sowie eine interne Einlösekennung, mit der wir die Zahlung Ihrer Einlösung in unserer eigenen Buchhaltung zuordnen (siehe Ziffer 7 „Empfehlungsprogramm").

Was Sie unmittelbar bei Stripe eingeben: Ihren Namen, Ihre Rechnungsanschrift und Ihre Zahlungsdaten. Diese Eingabe erfolgt ausschließlich auf einer von Stripe gehosteten Bezahlseite. Ihre vollständigen Zahlungsdaten (zum Beispiel die Kartennummer) erreichen unsere Server zu keinem Zeitpunkt und werden bei uns nicht gespeichert.

Was wir von Stripe zurückerhalten: den Zahlungsstatus, bei einem noch laufenden älteren Abonnement zusätzlich dessen Status und Abrechnungszeitraum, sowie technische Kennungen. Wenn wir eine Zahlungsbestätigung verarbeiten oder Ihre Rechnungsübersicht abrufen, enthält die Antwort von Stripe auch Ihren Namen und Ihre Rechnungsanschrift. Von Ihrer Rechnungsanschrift speichern wir ausschließlich das Land (zum Beispiel „DE") und den Kaufzeitpunkt, bei Käufen aus anderen Ländern zusätzlich den Kaufbetrag; Ihren Namen, Straße, Ort und Postleitzahl speichern wir nicht in Ihrem Nutzerkonto und zeigen sie in der Anwendung nicht an; sie stehen allerdings auf der Rechnung selbst, die wir aus steuerlichen Gründen aufbewahren — siehe „Aufbewahrung" am Ende dieser Ziffer. Das Land benötigen wir, um die umsatzsteuerliche 10.000-Euro-Grenze für Verkäufe an Verbraucherinnen und Verbraucher in anderen EU-Staaten zu überwachen (§ 3a Absatz 5 Satz 3 UStG); diese Angaben löschen wir sechs Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem Sie gekauft haben. Rufen Sie eine Rechnung als PDF ab, lädt Ihr Browser diese unmittelbar von Stripe.

Es werden keine Daten von Schülerinnen und Schülern an Stripe übermittelt.

Rechtsgrundlage für unsere Übermittlung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags). Stripe handelt dabei in zwei verschiedenen Rollen:

In unserem Auftrag verwaltet Stripe Ihre Kunden- und Zahlungsdaten und, solange ein älteres Abonnement noch läuft, auch dessen Abonnementdaten; Stripe erzeugt und hinterlegt nach unseren Vorgaben die Rechnungen zu den von uns ausgelösten Zahlungen. Dafür besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (Fassung vom 18. November 2025), der Bestandteil des Anbietervertrags ist.

In eigener Verantwortung führt Stripe den Zahlungsvorgang selbst aus — also die Belastung Ihres Zahlungsmittels und deren Abwicklung über Banken und Zahlungsnetzwerke —, prüft Zahlungen auf Betrug und erfüllt eigene gesetzliche Pflichten, insbesondere zur Geldwäscheprävention. Hierauf haben wir keinen Einfluss; es gilt die Datenschutzerklärung von Stripe.

Gemeinsame Verantwortlichkeit innerhalb der Stripe-Gruppe: Für die aufsichtsrechtlich zugelassenen Zahlungsdienste sieht der Auftragsverarbeitungsvertrag vor, dass Stripe eine weitere Gesellschaft der Stripe-Gruppe als gemeinsam Verantwortliche im Sinne von Art. 26 DSGVO einbinden kann; in der EU ist das Stripe Technology Europe, Limited. Diese Zuordnung nehmen die Stripe-Gesellschaften unter sich vor — wir sind daran nicht beteiligt und haben darauf keinen Einfluss. Für Sie bedeutet sie: Soweit eine gemeinsame Verantwortlichkeit besteht, können Sie Ihre Betroffenenrechte gegenüber jeder der beteiligten Stripe-Gesellschaften geltend machen (Art. 26 Abs. 3 DSGVO). Das Wesentliche der zwischen ihnen getroffenen Vereinbarung stellen diese Gesellschaften bereit; wir können es nicht für sie bereitstellen, weil wir nicht Partei dieser Vereinbarung sind.

Zur Betrugsprävention setzt Stripe dabei auch automatisierte Prüfverfahren ein, die einzelne Zahlungen ablehnen können. Diese Entscheidung trifft Stripe in eigener Verantwortung; wir werten ihr Ergebnis nicht aus und treffen daran anknüpfend keine automatisierte Entscheidung über Sie. Wird eine Zahlung abgelehnt, kommt lediglich der kostenpflichtige Kurs-Pass nicht zustande — Ihr Konto bleibt unberührt. Ihre Rechte in Bezug auf diese Prüfung machen Sie gegenüber Stripe geltend.

Die Übermittlung an Stripe, LLC in den USA erfolgt vorrangig auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 zum EU-US Data Privacy Framework, unter dem Stripe, LLC zertifiziert ist; greift dieser nicht, gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Eine Kopie der Standardvertragsklauseln erhalten Sie auf Anfrage unter info@klausiapp.de; die von Stripe verwendete Fassung ist zudem unter stripe.com/legal/dta abrufbar.

Aufbewahrung: Ihre Rechnungen und Zahlungsbelege werden bei Stripe erzeugt und dort geführt. Zusätzlich rufen wir sie in regelmäßigen Abständen selbst ab und legen sie in einem eigenen, verschlüsselten Bestand in Deutschland ab; diesen Abruf lösen wir von Hand aus. Wir tun das, weil die Pflicht zur Aufbewahrung von Rechnungen uns als Rechnungsaussteller trifft und eine Ablage allein beim Zahlungsdienstleister dafür nicht genügt (§ 14b Absatz 1 Satz 1, Absatz 2 Satz 1 UStG). Dieser Bestand enthält die Rechnungen und Rechnungskorrekturen selbst — also auch den Namen und die Rechnungsanschrift, die Sie auf der Bezahlseite angegeben haben — sowie steuerliche Jahresauswertungen zu den Umsätzen. Zahlungsmitteldaten sind darin nicht enthalten, und wir geben ihn an niemanden weiter. Sie unterliegen den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, die uns als Rechnungsaussteller treffen: Rechnungen und Buchungsbelege sind acht Jahre aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 in Verbindung mit Abs. 3 Satz 1 AO, § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG; für Kaufleute zusätzlich § 257 Abs. 1 Nr. 4 in Verbindung mit Abs. 4 HGB). Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde. Wir veranlassen die Löschung dieser Belege deshalb auch dann nicht, wenn Sie Ihr Konto löschen; die Aufbewahrung bei Stripe richtet sich zusätzlich nach den für Stripe geltenden eigenen gesetzlichen Pflichten. Solange diese Aufbewahrungspflicht läuft, können wir diese Belege auf ein Löschverlangen hin nicht löschen; wir verwenden sie dann ausschließlich zur Erfüllung dieser Pflicht und für eine steuerliche Außenprüfung (Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DSGVO). Alle bei uns gespeicherten Abrechnungsdaten (Kundenzuordnung, Zahlungsstatus, Guthabenstand) werden mit der Kontolöschung entfernt, ausgenommen das in dieser Ziffer beschriebene Länderkennzeichen samt Kaufzeitpunkt und — bei Käufen aus anderen Ländern — Betrag, das wir sechs Jahre zum Jahresende aufbewahren (§ 147 AO).

Die Zahlungsabwicklung gehört ausschließlich zum Nutzungsvertrag der Lehrkraft. Stripe erhält keine Bewertungsbögen und keine Daten von Schülerinnen und Schülern.

Kündigungserklärungen über die Kündigungsschaltfläche

Über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen" können Sie Ihren Vertrag ohne Anmeldung kündigen (§ 312k BGB). Weil das Gesetz verlangt, dass dieser Weg jederzeit und ohne Anmeldung offensteht, können wir vor der Entgegennahme nicht prüfen, ob zu den angegebenen Daten ein Konto besteht. Wir nehmen jede Erklärung entgegen und protokollieren sie — auch dann, wenn wir sie keinem Konto zuordnen können.

Verarbeitete Daten: Name, die von Ihnen angegebene Konto-E-Mail-Adresse, Art der Kündigung, gewünschter Beendigungszeitpunkt, Zeitpunkt des Zugangs, ein automatisch vergebenes Aktenzeichen sowie das Ergebnis der Bearbeitung. Bei einer außerordentlichen Kündigung speichern wir das Ergebnis für jeden betroffenen Kurs-Pass einzeln – beendet, als ordentliche Kündigung behandelt oder von der Erklärung nicht erfasst – sowie bei einer Erstattung deren Betrag, Stand, die Kennungen der Erstattung und der Rechnungskorrektur bei unserem Zahlungsdienstleister, den Zeitpunkt der Entscheidung und die intern damit befasste Person. Behandeln wir eine Erklärung für einen Kurs-Pass als ordentliche Kündigung, speichern wir dazu eine kurze interne Notiz zu den Gründen (höchstens 300 Zeichen). Freiwillig zusätzlich: eine Rechnungs- oder Vertragsangabe, eine abweichende E-Mail-Adresse für die Bestätigung und ein Kündigungsgrund als Freitext. Der Kündigungsgrund ist freiwillig — bitte geben Sie dort keine Gesundheitsangaben oder Angaben über andere Personen an. Stellt sich eine Erklärung als unbegründet heraus — etwa weil sie erkennbar zu einem fremden Konto abgegeben wurde —, speichern wir zusätzlich den Zeitpunkt dieser Feststellung, die intern damit befasste Person, eine Einordnung des Prüfergebnisses und eine kurze Begründung. Teilen wir Ihnen die Zurückweisung mit (siehe unten), speichern wir außerdem den Zeitpunkt dieser Mitteilung und die Adressen, an die sie ging.

Zweck und Rechtsgrundlage: Entgegennahme und Ausführung Ihrer Kündigung sowie die gesetzlich vorgeschriebene Bestätigung des Zugangs (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. § 312k Abs. 4 BGB) und die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die anschließende Aufbewahrung als Nachweis, dass und wann Ihre Erklärung zugegangen ist, stützen wir auf unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit sowie auf Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Enthält Ihr freiwillig angegebener Kündigungsgrund im Einzelfall Gesundheitsangaben oder andere besonders geschützte Daten, verarbeiten wir diese ausschließlich zur Entgegennahme, Bestätigung, Prüfung und Nachweisbarkeit Ihrer Kündigung (Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO — Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen); unsere Bearbeitungsansicht zeigt den Grundtext nicht an.

Empfänger: Die Bestätigung versenden wir über unseren E-Mail-Dienstleister (Ziffer 14). Betrifft die Kündigung ein noch laufendes älteres Abonnement, wird sie zusätzlich bei unserem Zahlungsdienstleister ausgeführt (Ziffer 15); dorthin übermitteln wir dabei nur die Beendigungsangaben und das Aktenzeichen, keinen Freitext. Betrifft sie einen Kurs-Pass, führen wir sie in unserer Anwendung aus: Eine ordentliche Kündigung ändert dort nichts, weil ein Kurs-Pass ohnehin automatisch zum Ende seiner Laufzeit endet. Bei einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund beenden wir die Berechtigung unmittelbar in unserer Anwendung; an unseren Zahlungsdienstleister übermitteln wir dabei nur die Angaben, die für die Erstattung und die Rechnungskorrektur erforderlich sind.

Schutz vor missbräuchlichen Erklärungen: Geben Sie eine abweichende Adresse für die Bestätigung an, so enthält die Nachricht an diese Adresse ausschließlich Ihre eigenen Angaben und keine Auskunft darüber, ob zu der genannten Konto-Adresse ein Konto oder ein laufender Kurs-Pass besteht. Eine Bestätigung mit diesen Angaben geht ausschließlich an die im Konto hinterlegte Adresse, damit die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber von einer fremden Erklärung erfährt. Eine fristlose Kündigung führen wir zudem erst nach einer Prüfung aus.

Mitteilung über eine Zurückweisung: Weisen wir eine Erklärung als unbegründet zurück, nachdem wir zuvor deren Eingang bestätigt haben, teilen wir das mit — sonst bliebe ein unzutreffender Vertragsstatus im Raum. Konnten wir die Erklärung Ihrem Konto zuordnen, ist diese Mitteilung für uns verbindlich; sie ist eine Nebenpflicht aus dem laufenden Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, § 241 Abs. 2 BGB). Ließ sich die Erklärung keinem Konto zuordnen, entscheiden wir im Einzelfall, ob eine Mitteilung sinnvoll ist — etwa weil sie sonst genau die Person erreichen würde, die eine erfundene Erklärung eingereicht hat (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie geht an dieselben Adressen wie zuvor die Eingangsbestätigung. Jede Fassung nennt das Aktenzeichen, den Zeitpunkt des Zugangs und das Ergebnis, dass wir die Erklärung als unbegründet zurückgewiesen haben und nicht ausführen. Nur die im Konto hinterlegte Adresse erfährt zusätzlich, was das für den Vertrag bedeutet; jede andere Adresse erhält eine Fassung ohne Vertrags- und Kontoangaben. Der Zugang Ihrer Erklärung bleibt in beiden Fällen unberührt und bei uns dokumentiert. Die interne Einordnung des Prüfergebnisses und deren Begründung teilen wir nicht mit.

Speicherdauer: Erklärungen, die wir keinem Konto zuordnen konnten, löschen wir 90 Tage nach Eingang vollständig. Bei den übrigen behalten wir den Nachweiskern — Aktenzeichen, Name, angegebene Konto-Adresse, Zeitpunkt des Zugangs, Art und Ergebnis (das Ergebnis je Kurs-Pass bewahren wir gesondert auf, siehe unten); Rechnungsangabe, abweichende Bestätigungsadresse und Kündigungsgrund entfernen wir drei Jahre nach Eingang. Der Nachweiskern bleibt danach zunächst bestehen, auch wenn Sie Ihr Konto vorher löschen: Ein Kündigungsbeleg ist ein Nachweis auch zu Ihren Gunsten und würde durch die Löschung des Kontos entwertet. Der Bezug zu Ihrem Konto wird dabei entfernt. Spätestens sechs Jahre nach Eingang der Erklärung löschen wir jedoch auch den Nachweiskern vollständig — die Aufbewahrung dient allein dem Nachweis, nicht der Erfüllung des Vertrags, und endet daher zum Ablauf der Frist, innerhalb derer Ansprüche aus einer solchen Erklärung typischerweise noch geltend gemacht werden können. Wurde eine Erklärung als unbegründet zurückgewiesen, löschen wir die gesamte Zeile drei Jahre nach Eingang der Erklärung vollständig — hier gilt also keine der beiden vorstehenden Fristen: In diesem Fall bleibt kein Nachweiskern bestehen, weil wir selbst festgestellt haben, dass die Erklärung nicht wirksam war. Das Ergebnis je Kurs-Pass einer außerordentlichen Kündigung bewahren wir getrennt von der Erklärung auf. Es enthält Tarif, Kaufdatum, Laufzeit, die Kennung des Kaufs bei unserem Zahlungsdienstleister, die Entscheidung und gegebenenfalls den Erstattungsbetrag samt Kennungen von Erstattung und Rechnungskorrektur sowie gegebenenfalls die interne Notiz zur Behandlung als ordentliche Kündigung. Hat die Erstattung zu einer tatsächlichen Rückzahlung geführt, ist dieses Ergebnis eine steuerliche Aufzeichnung: Wir bewahren es zehn Jahre zum Jahresende nach der erfolgreichen Rückzahlung auf (§ 22 UStG, § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO; Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Alle übrigen Ergebnisse löschen wir vier Jahre zum Jahresende nach ihrer Anlage. Diese Fristen gelten unabhängig davon, ob Sie Ihr Konto vorher löschen oder ob die Erklärung selbst schon gelöscht ist. Der Bezug zu Ihrem Konto wird dabei entfernt.

Widerrufserklärungen über die Widerrufsseite

Über die Seite „Vertrag widerrufen" können Sie Ihren Kauf ohne Anmeldung widerrufen (§ 356a BGB). Weil das Gesetz verlangt, dass dieser Weg jederzeit und ohne Anmeldung offensteht, können wir vor der Entgegennahme nicht prüfen, ob zu den angegebenen Daten ein Konto besteht. Wir nehmen jede Erklärung entgegen und protokollieren sie — auch dann, wenn wir sie keinem Konto zuordnen können.

Verarbeitete Daten: Ihr Name, die von Ihnen angegebene Konto-E-Mail-Adresse, der Zeitpunkt des Zugangs Ihrer Erklärung sowie ein automatisch vergebenes Aktenzeichen. Freiwillig zusätzlich: eine Rechnungsnummer oder ein Kaufdatum zur Identifizierung des Vertrags und eine abweichende E-Mail-Adresse für die Eingangsbestätigung. Stellt sich eine Erklärung als erkennbar nicht von Ihnen abgegeben heraus, speichern wir zusätzlich den Zeitpunkt dieser Feststellung, die intern damit befasste Person, eine Einordnung des Prüfergebnisses und einen kurzen Nachweis. Heben wir diese Feststellung später wieder auf, speichern wir ebenfalls Zeitpunkt, die intern damit befasste Person, eine Einordnung und eine kurze Begründung. Haben wir einen Widerruf stattdessen bereits außerhalb dieser Anwendung bearbeitet (z. B. eine von Hand veranlasste Rückerstattung), speichern wir stattdessen den Zeitpunkt, die intern damit befasste Person und einen kurzen Vermerk zur durchgeführten Bearbeitung.

Zusätzlich bei der Rückabwicklung: Wickeln wir Ihren Widerruf nach unserer Prüfung über die Anwendung ab, entstehen zu Ihrem Vorgang weitere Angaben: Art und Kennung des widerrufenen Vertrags, die Kennungen der ursprünglichen Zahlung, der Erstattung und der Rechnungskorrektur bei unserem Zahlungsdienstleister, der Rechnungsbezug, der erstattete Betrag mit Nettobetrag, Umsatzsteuer und Währung, die Art des von Ihnen verwendeten Zahlungsmittels (zum Beispiel Karte, SEPA-Lastschrift oder PayPal — nicht die Kartennummer, die IBAN oder der Kontoinhaber), Zeitpunkt und Ergebnis jedes einzelnen Abwicklungsschritts einschließlich des Verlaufs des Erstattungsstatus, Art und Umfang der Beendigung Ihres Zugangs, der steuerliche Voranmeldungszeitraum der Korrektur, die intern freigebende Person sowie Zeitpunkt und Empfängerklasse der Abschlussmitteilung, die Zeitpunkte der internen Fristerinnerungen und im Fehlerfall ein Fehlervermerk ohne Personenbezug.

Zweck und Rechtsgrundlage: Entgegennahme und Bearbeitung Ihres Widerrufs, die Rückabwicklung des betroffenen Vertrags sowie die gesetzlich vorgeschriebene Eingangsbestätigung, die den Inhalt Ihrer Erklärung sowie Datum und Uhrzeit ihres Eingangs wiedergibt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. § 356a Abs. 2 bis 4 BGB), und die Erfüllung des Nutzungsvertrags einschließlich seiner Rückabwicklung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die anschließende Aufbewahrung als Nachweis, dass und wann Ihre Erklärung zugegangen ist, stützen wir auf unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit sowie auf Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Bearbeitungsvermerke entstehen bei uns und dienen ausschließlich der Bearbeitung und dem Nachweis Ihrer Erklärung. Führen wir die Rückabwicklung aus, verarbeiten wir diese Angaben, um Ihnen die Zahlung unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen und über dasselbe Zahlungsmittel zurückzugewähren (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. §§ 355 Abs. 3, 357 Abs. 1 und Abs. 3 BGB), um den Vertrag selbst rückabzuwickeln (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und um den dazugehörigen steuerlichen Beleg zu erstellen und aufzubewahren (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. § 14c Abs. 1, § 22 UStG, §§ 145 bis 147 AO). Das Protokoll der einzelnen Schritte führen wir, um die fristgerechte Rückzahlung nachweisen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Empfänger: Die Eingangsbestätigung versenden wir über unseren E-Mail-Dienstleister (Ziffer 14). War zu der angegebenen Konto-Adresse ein Konto zuordenbar und weicht die Bestätigungsadresse davon ab, erhält zusätzlich die im Konto hinterlegte Adresse dieselbe Bestätigung — als Schutz davor, dass jemand in Ihrem Namen widerruft, ohne dass Sie selbst davon erfahren (§ 356a Abs. 4 BGB). Jede Erklärung prüft eine Person unseres Betriebs und gibt die Rückabwicklung frei; im Regelfall löst erst diese Freigabe sie aus. Eine Bewertung Ihres Widerrufs nimmt die Anwendung nicht vor. Ist eine Erklärung zehn Tage nach Zugang weder freigegeben noch als unbegründet festgestellt, veranlasst die Anwendung allein die Erstattung auf dasselbe Zahlungsmittel und die zugehörige Rechnungskorrektur, damit die gesetzliche Rückzahlungsfrist (§ 357 Abs. 1 BGB) gewahrt bleibt. Über die Beendigung Ihres Zugangs entscheidet auch dann ausschließlich eine Person unseres Betriebs; bis dahin bleibt Ihr Zugang bestehen. Jede maschinell ausgeführte Erstattung wird intern als solche protokolliert und angezeigt. Zur Fristwahrung erinnert uns ein täglicher automatischer Abgleich an Tag 3, 7 und 10 nach Zugang an unbearbeitete Erklärungen; dabei verarbeiten wir nur Aktenzeichen, Zugangszeitpunkt und Bearbeitungsstand. Sie können jederzeit verlangen, dass eine Person unseres Betriebs eine maschinell ausgeführte Erstattung nachprüft; wenden Sie sich dazu unter Angabe des Aktenzeichens an die im Impressum genannte Adresse. Nach der Freigabe führt die Anwendung die Rückabwicklung bei unserem Zahlungsdienstleister (Ziffer 15) maschinell aus: Sie erstattet die Zahlung auf dasselbe Zahlungsmittel und erstellt die Rechnungskorrektur zur ursprünglichen Rechnung; betrifft Ihr Widerruf einen Kurs-Pass, endet die Berechtigung dazu in unserer Anwendung. Betrifft Ihr Widerruf ein noch laufendes älteres Abonnement, beendet die Anwendung es zusätzlich dort. Dorthin übermitteln wir dabei die Kennungen der ursprünglichen Zahlung und Rechnung, den zu erstattenden Betrag, Ihr Aktenzeichen und unsere interne Nutzer-Kennung sowie den Hinweis, dass die Korrektur auf einem Widerruf beruht; dieser Hinweis steht auch auf der Rechnungskorrektur, die Sie dort abrufen können. Ihr Name, der Inhalt Ihrer Erklärung und eine abweichend angegebene Bestätigungsadresse werden dorthin nicht übermittelt. Zur Vorbereitung rufen wir dort die zu Ihrem Vertrag gehörenden Zahlungs- und Rechnungsangaben ab. Betrifft Ihr Widerruf einzeln gekaufte Bewertungsbögen, buchen wir stattdessen die noch nicht verbrauchten Bögen in unserer eigenen Datenbank zurück; dafür wird nichts an den Zahlungsdienstleister übermittelt. Für die beteiligten Stripe-Gesellschaften, die Verarbeitung in den Vereinigten Staaten und deren Absicherung gilt Ziffer 15.

Nach vollzogener Rückabwicklung senden wir eine Abschlussmitteilung. Die vollständige Fassung mit Aktenzeichen, Betrag, Zahlungsmittelart, Erstattungsdatum und Referenz der Rechnungskorrektur geht ausschließlich an die im zugeordneten Konto hinterlegte E-Mail-Adresse. Haben Sie eine abweichende Adresse für die Bestätigung angegeben, erhält diese nur die Information, dass der Vorgang zum genannten Aktenzeichen abgeschlossen ist — keine Beträge, Zahlungs- oder Kontodaten.

Speicherdauer: Erklärungen, die wir keinem Konto zuordnen konnten, löschen wir 90 Tage nach Eingang vollständig; für sie gilt das Folgende nicht, weil zu ihnen keine Rückabwicklung stattfinden kann. Erklärungen, zu denen wir keine Rückabwicklung ausgeführt haben, löschen wir vollständig, sobald seit dem Ende des Jahres, in dem die Erklärung bei uns eingegangen ist, drei Jahre vergangen sind; anders als beim Kündigungsweg bleibt danach kein Nachweiskern zurück — die Zeile wird vollständig entfernt.

Haben wir dagegen zu Ihrer Erklärung eine Rückabwicklung ausgeführt, entfernen wir zu demselben Dreijahres-Zeitpunkt wie oben nur noch Ihren Namen, Ihre Konto- und Bestätigungsadresse, die Rechnungsangabe sowie unsere internen Bearbeitungsvermerke; Ihr Aktenzeichen, der Zeitpunkt des Zugangs Ihrer Erklärung und die Zeitpunkte der Bearbeitungsschritte bleiben stehen, weil sie zusammen mit den Angaben zur Rückabwicklung der Beleg dafür sind, dass, wann und in welcher Höhe wir Ihnen den Betrag zurückgezahlt haben, und zu unserer Buchführung gehören. Vollständig gelöscht wird der gesamte Vorgang erst, wenn auch die Aufbewahrungsfrist für die Angaben zur Rückabwicklung selbst abgelaufen ist: Haben wir Ihnen den Betrag tatsächlich zurückgezahlt, bewahren wir diese Angaben zehn Jahre nach dem Ende des Jahres auf, in dem die Rückzahlung erfolgt ist, weil sie zu unserer steuerlichen Aufzeichnungspflicht gehören; in jedem anderen Fall (zum Beispiel wenn keine Rückzahlung zustande kam) vier Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem der Vorgang angelegt wurde. Diese Aufbewahrung überdauert eine Löschung Ihres Kontos: Der Bezug zu Ihrem Konto wird dabei entfernt, der Beleg selbst bleibt, weil er auch zu Ihren Gunsten nachweist, dass wir zurückgezahlt haben.

Wir speichern personenbezogene Daten, solange Ihr Nutzerkonto besteht und es für die Bereitstellung des Dienstes erforderlich ist. Für Anmeldevorgänge gelten daneben technische Gültigkeitszeiträume, nach deren Ablauf die jeweilige Funktion nicht mehr nutzbar ist: Ihre Sitzung ist 30 Tage gültig und verlängert sich bei aktiver Nutzung rollierend; Einmal-Token sind befristet (Anmeldecode 10 Minuten, Anmeldelink 15 Minuten, Passwort-Zurücksetzen und E-Mail-Änderung je 1 Stunde, E-Mail-Bestätigung 24 Stunden); die in Ziffer 6 „Registrierung und Nutzerkonto" genannten Zähler zum Schutz vor missbräuchlichen Anmeldeversuchen laufen jeweils nach höchstens einer Stunde ab; die dort ebenfalls genannten konto-gebundenen Zähler laufen nach 15 Minuten (Kontolöschung), nach einer Stunde (Änderung der E-Mail-Adresse) bzw. nach 24 Stunden (Kontoexport, Auftragsverarbeitungsvertrag) ab; der Zähler für den Versand von Kündigungsbestätigungen läuft nach einer Stunde ab.

Für ein Nutzerkonto, dessen E-Mail-Adresse nicht bestätigt wird, gilt eine eigene Frist: Bleibt die Bestätigung länger als 30 Tage nach der Registrierung aus, löschen wir das Konto automatisch und vollständig – es sei denn, dem Konto ist bereits ein Zahlungsvorgang oder eine Kündigungs- bzw. Widerrufserklärung zugeordnet; in diesem Fall bleibt es bestehen. Die automatische Löschung erfolgt im Rahmen eines täglichen Löschlaufs, daher mit einer Verzögerung von bis zu einem Tag gegenüber dem auslösenden Ereignis.

Für Kündigungserklärungen, die über die Kündigungsschaltfläche eingehen, gelten eigene Fristen: Erklärungen ohne zuordenbares Konto werden 90 Tage nach Eingang vollständig gelöscht; bei den übrigen entfernen wir Rechnungsangabe, abweichende Bestätigungsadresse und Kündigungsgrund drei Jahre nach Eingang, während der Nachweis des Zugangs zunächst bestehen bleibt. Spätestens sechs Jahre nach Eingang löschen wir auch diesen Nachweis vollständig. Die Einzelheiten stehen in Ziffer 15 unter „Kündigungserklärungen über die Kündigungsschaltfläche".

Für Widerrufserklärungen, die über die Widerrufsseite eingehen, gelten ebenfalls eigene Fristen: Erklärungen ohne zuordenbares Konto werden 90 Tage nach Eingang vollständig gelöscht. Erklärungen, zu denen wir keine Rückabwicklung ausgeführt haben, löschen wir vollständig, sobald seit dem Ende des Jahres, in dem die Erklärung eingegangen ist, drei Jahre vergangen sind; anders als beim Kündigungsweg bleibt danach kein Nachweiskern bestehen. Haben wir dagegen eine Rückabwicklung ausgeführt, entfallen Name, Konto- und Bestätigungsadresse, Rechnungsangabe und unsere internen Vermerke ebenfalls nach drei Jahren zum Jahresende; vollständig gelöscht wird der gesamte Vorgang erst zehn Jahre (bei tatsächlich erfolgter Rückzahlung) beziehungsweise vier Jahre (in jedem anderen Fall) später. Die Einzelheiten stehen in Ziffer 15 unter „Widerrufserklärungen über die Widerrufsseite".

Diese Zeiträume betreffen die Nutzbarkeit der jeweiligen Funktion, nicht zwingend den Löschzeitpunkt: Abgelaufene Sitzungs-, Anmelde-Token- und Zähler-Datensätze werden spätestens durch einen täglichen, vom Anmeldevorgang unabhängigen automatisierten Löschlauf entfernt (planmäßig 04:15 UTC); zusätzlich werden sie im Rahmen der regulären Nutzung bereits beim nächsten Anmeldevorgang aufgeräumt, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Anmelde-Token werden dabei zusätzlich noch bis zu 30 Tage über ihre Gültigkeit hinaus aufbewahrt, damit Rückfragen zu einem nicht funktionierenden Link beantwortet werden können. Die genannten Fristen sind damit Höchstfristen.

Von Ihnen erstellte Inhalte und hochgeladene Dateien können Sie jederzeit selbst löschen. Klassen/Kurse können Sie archivieren; gelöscht werden sie mit Ihrem Konto. Entfernen Sie eine Schülerin oder einen Schüler aus einer Klasse/einem Kurs, löschen wir Teilnehmernummer und interne Kennung sofort, wenn kein vorhandener Bewertungsbogen darauf verweist; andernfalls wird sie stillgelegt und bleibt für die Bewertungen in diesen Bögen erhalten, bis der letzte dieser Bögen gelöscht ist – dann löschen wir sie ebenfalls. Die Nummer kann danach neu vergeben werden. Aus den technischen Änderungsbelegen einer Klasse/eines Kurses entfernen wir gelöschte Teilnehmernummern sofort; die Belege selbst löschen wir mit Ihrem Konto. Ihr Konto können Sie unter „Einstellungen“ selbst löschen. Zu Ihrem Schutz verlangen wir dafür eine Bestätigung durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse, einer Bestätigungsphrase und Ihres Kontopassworts; die Löschung erfolgt unmittelbar und ist nicht umkehrbar. Solange ein kostenpflichtiger Vertrag besteht — ein laufender Kurs-Pass oder ein noch laufendes älteres Abonnement —, ist die Selbst-Löschung gesperrt, damit kein Zahlungsverhältnis ohne zugehöriges Konto zurückbleibt; bitte kündigen Sie zuvor über die Kündigungsschaltfläche unter klausiapp.de/kuendigung („Verträge hier kündigen"). Ein Kurs-Pass endet dann zum Ende seiner Laufzeit; danach ist die Selbst-Löschung wieder möglich. Melden Sie sich bislang nur per Anmeldelink an und haben noch kein Kontopasswort vergeben, ist die Selbst-Löschung ebenfalls gesperrt, weil sie ein Passwort zur Bestätigung voraussetzt; legen Sie dafür in den Einstellungen zunächst ein Passwort fest. Unabhängig von beidem können Sie die Löschung jederzeit auch formlos bei uns beantragen; sie wird dann durch Administratoren von Klausi durchgeführt. Nach Löschung Ihres Kontos werden die zugehörigen Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Sicherungskopien: Zur Wiederherstellbarkeit im Störungsfall fertigen wir regelmäßige, verschlüsselte Sicherungskopien der Datenbank und der hochgeladenen Dateien an. Eine Löschung wirkt sofort und vollständig im Produktivsystem; in den Sicherungskopien kann ein bereits gelöschter Datensatz aus technischen Gründen noch bis zu 70 Tage nach Erstellung des jeweiligen Sicherungsstandes enthalten sein. Ein gezielter Eingriff in einen einzelnen Sicherungsstand findet nicht statt, weil dies die Wiederherstellbarkeit der Sicherung insgesamt beeinträchtigen würde; nach Ablauf dieser Frist wird der jeweilige Sicherungsstand automatisiert entfernt.

Lokale Entwürfe des Bogen-Editors liegen ausschließlich in Ihrem Browser. Klausi entfernt sie, sobald sie älter als 30 Tage sind und Sie Klausi auf diesem Gerät das nächste Mal angemeldet nutzen; Einzelheiten stehen in Ziffer 5 „Cookies und Speicherung auf Ihrem Endgerät".

Lokal in Ihrem Browser gespeicherte Namen liegen nicht auf unseren Servern, sondern ausschließlich auf Ihrem Gerät (siehe Ziffer 5 „Cookies und Speicherung auf Ihrem Endgerät"). Sie bleiben dauerhaft gespeichert, bis Sie sie selbst löschen; eine feste Speicherfrist und einen automatischen Ablauf gibt es nicht. Eine Einschränkung gibt es: Ändern wir mit einem Update, wie die Liste auf Ihrem Gerät abgelegt wird, lässt sich ein Bestand aus einer älteren Programmfassung nicht mehr öffnen. Klausi bietet Ihnen dann an, ihn zu verwerfen und die Liste neu anzulegen — die darin gespeicherten Namen sind damit verloren. Wir hatten sie nie und können sie nicht wiederherstellen. Wir selbst können sie nicht löschen: Da diese Namen unsere Systeme nie erreichen, findet jede Löschung ausschließlich auf Ihrem Gerät statt und wird ausschließlich von Ihnen ausgelöst. Ein Name bleibt erhalten, solange er mindestens einer Klasse/einem Kurs zugeordnet ist; wie Klausi ihn beim Lösen seiner letzten Zuordnung löscht, steht in Ziffer 5 „Cookies und Speicherung auf Ihrem Endgerät". Im Übrigen bleibt er bestehen, bis Sie alle lokalen Namen löschen (Schaltfläche „Lokale Namen löschen") oder Ihr Konto löschen. Damit lokal gespeicherte Namen nicht in Vergessenheit geraten, erinnert Klausi Sie an ihre Überprüfung, wenn seit der letzten Nutzung zwölf Monate vergangen sind oder ein Schuljahresende (31. Juli) zurückliegt. Blenden Sie diese Erinnerung aus, erscheint sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Bei der Löschung Ihres Kontos über „Einstellungen" löscht Klausi zunächst alle lokalen Namen, Zuordnungen und die lokale Kopie Ihrer Klassen-/Kursangaben auf dem dabei verwendeten Gerät und erst danach das Konto selbst. Gelingt die lokale Löschung in Ihrem Browser ausnahmsweise nicht, etwa weil die lokale Datenbank in einem weiteren offenen Tab noch benutzt wird, bricht Klausi den Vorgang ab und zeigt Ihnen eine entsprechende Fehlermeldung; Ihr Konto bleibt in diesem Fall unverändert bestehen, sodass Sie die Löschung – etwa nach Schließen des anderen Tabs – erneut versuchen können. Haben Sie Namen auch auf weiteren Geräten oder in weiteren Browsern hinterlegt, bleiben diese davon unberührt und bestehen dort weiter; löschen Sie sie dort ebenfalls unter Einstellungen › Klassen/Kurse („Lokale Namen löschen") oder über die Website-Daten des jeweiligen Browsers. Wird das Konto stattdessen auf Antrag durch Administratoren gelöscht, können wir lokal gespeicherte Namen technisch nicht erreichen; sie verbleiben dann vollständig auf Ihren Geräten.

Verlieren Sie die für die Verschlüsselung gewählte Passphrase, wird der lokale Bestand dadurch nicht gelöscht, sondern lediglich unlesbar – auch für uns. Um in diesem Fall wieder eine nutzbare Liste anzulegen, bleibt nur die vollständige Löschung über die Schaltfläche „Lokale Namen löschen" unter Einstellungen › Klassen/Kurse.

Von der Löschung ausgenommen sind die in Ziffer 12 „Support-Zugriff durch Administratoren" beschriebenen Zugriffs- und Löschprotokolle. Sie bleiben bis zum Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist bestehen (12 bzw. 6 Monate) und enthalten ausschließlich interne Kennungen, keine Namen und keine E-Mail-Adressen. Nach der Löschung Ihres Kontos lässt sich die dort gespeicherte Kennung über unsere laufenden Systeme keiner Person mehr zuordnen. Grundlage hierfür ist nicht eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht, sondern unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit administrativer Zugriffe (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO) – also gerade die Möglichkeit, Ihnen später belegen zu können, wer auf Ihr Konto zugegriffen und wer es gelöscht hat.

Ebenfalls von der Löschung Ihres Kontos unberührt bleiben Nachrichten in unseren E-Mail-Postfächern (siehe Ziffer 14 „E-Mail-Versand"): Eine an uns gerichtete oder von uns weitergeleitete E-Mail bleibt dort gespeichert, solange sie zur Bearbeitung des jeweiligen Anliegens erforderlich ist, unabhängig vom Bestehen Ihres Nutzerkontos; gelöschte Nachrichten sind darüber hinaus bis zu 14 Tage in Sicherungskopien des Postfachanbieters enthalten.

Ebenfalls von der Löschung Ihres Kontos unberührt bleibt das in Ziffer 15 „Zahlungsabwicklung (Stripe)" beschriebene Länderkennzeichen samt Kaufzeitpunkt und — bei Käufen aus anderen Ländern — Betrag: Diese Angaben bewahren wir sechs Jahre nach Ablauf des Jahres auf, in dem Sie gekauft haben (§ 147 AO), unabhängig vom Bestehen Ihres Nutzerkontos.

Ebenfalls von der Löschung Ihres Kontos unberührt bleibt die in Ziffer 7 „Empfehlungsprogramm" unter „Rabattcodes" beschriebene Einlösungshistorie eines von uns ausgegebenen Rabattcodes: Diese Angaben bewahren wir zehn Jahre auf (§ 147 Abs. 1 Nr. 1 AO), unabhängig vom Bestehen Ihres Nutzerkontos. Die beiden Kennungen der zugehörigen Stripe-Zahlungsvorgänge werden bei der Löschung Ihres Kontos gelöscht; die übrige Einlösungshistorie (welcher Code, Prozentsatz, Zeitpunkte, Status, ggf. Widerrufsgrund) bleibt bestehen.

Ihnen stehen nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte zu:

  • Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)
  • Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
  • Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)

Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine formlose Mitteilung an info@klausiapp.de.

Eine maschinenlesbare Kopie der in Ihrem Klausi-Konto gespeicherten Daten können Sie selbst nach Anmeldung unter „Einstellungen › Meine Daten“ als JSON-Datei herunterladen. Klassen/Kurse und Teilnehmernummern sind darin enthalten; lokal in Ihrem Browser gespeicherte Namen nicht – für sie steht unter „Einstellungen › Klassen/Kurse“ mit „Lokale Sicherung exportieren“ ein eigener, verschlüsselter Export bereit. Zum Schutz des Dienstes sind höchstens fünf Kontoexporte innerhalb von 24 Stunden möglich.

Ihr Konto können Sie ebenfalls selbst unter „Einstellungen" löschen; die Einzelheiten einschließlich der Bestätigungsschritte und der Sperre bei laufendem kostenpflichtigem Vertrag stehen in Ziffer 16 „Speicherdauer". Ist Ihnen die Selbst-Löschung dort nicht möglich, genügt eine formlose Mitteilung an info@klausiapp.de.

Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Die für uns zuständige Behörde ist:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)
Kavalleriestr. 2–4, 40213 Düsseldorf
www.ldi.nrw.de

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Rechtslage oder die von uns eingesetzten Dienste ändern. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte, aktuelle Fassung.

Wenn Sie einen Bewertungsbogen freigeben, erstellen wir eine festgeschriebene Kopie des Bogens und der zugehörigen Dokumente und machen sie über einen nicht erratbaren Link zugänglich. Den Link selbst speichern wir nicht, sondern nur einen Prüfwert. Freigegeben werden Bezeichnung, Fach, Thema, Art der Leistung, die Aufgabenstellungs-Dokumente sowie das Bewertungsraster mit Notenschlüssel und den Einstellungen zur Sprachrichtigkeit; Klasse/Kurs, Nummer und Datum der Arbeit, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Bewertungen und Notenspiegel werden als Bogenangaben nie freigegeben; eine Klassen-/Kursangabe in einer automatisch gebildeten Bezeichnung entfernen wir. Ihre eigenen Eingaben in Bezeichnung und Thema werden im Übrigen unverändert freigegeben, die Dokumente unter neutralen Dateinamen. Ohne Anmeldung sind nur die Kopfangaben, die Kriterien und Punkte des Rasters, ein von Ihnen freiwillig angegebener Anzeigename und die Anzahl der Dokumente sichtbar; die Dokumente sind ausschließlich angemeldeten Nutzerinnen und Nutzern zugänglich.

Rechtsgrundlage der Freigabe ist die Durchführung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für den Anzeigenamen Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit durch Entfernen des Namens oder Zurückziehen der Freigabe widerrufen können. Der Anzeigename wird nicht in übernommene Kopien geschrieben; er erscheint beim Empfänger nur, solange die Freigabe erreichbar ist, und verschwindet sofort, wenn Sie sie zurückziehen oder löschen, wenn wir sie sperren oder wenn Sie das Namensfeld leeren.

Bevor eine Freigabe entsteht, prüfen wir den Textinhalt der ausgewählten Dokumente lokal auf unserem Server auf Namen mit Anrede oder Titel und auf besonders schützenswerte Angaben und weisen Sie auf Fundstellen hin. Diese Prüfung erfasst keine Bilder und keine eingescannten Seiten ohne Textebene; darauf weisen wir im Dialog stets hin. Wir speichern dabei nur den Zeitpunkt einer bestätigten Rückfrage, keine Fundstellen, Ausschnitte oder Dateinamen. Ebenso speichern wir den Zeitpunkt und die Fassung Ihrer Berechtigungsbestätigung (Art. 5 Abs. 2 DSGVO, Rechenschaft).

Sie können die freigegebene Fassung nachträglich bearbeiten — von Hand oder über den Chat unserer KI-Funktion. Dabei gelten dieselben Regeln wie in Ziffer 13 („KI-gestützte Verarbeitung"): Inhalte gehen an unseren Anbieter Scaleway in Frankreich (fr-par), Schüler- und Identitätsdaten sind ausgeschlossen. Den Verlauf dieses Chats speichern wir zu der Freigabe; er ist Teil Ihres Datenexports und wird mit der Freigabe gelöscht. Änderungen sind sofort unter dem bereits verteilten Link sichtbar; bereits übernommene Kopien ändern sich nicht.

Wir zeigen Ihnen die Anzahl der Übernahmen an, nicht, wer übernommen hat; Seitenaufrufe zählen wir nicht. Zu jeder übernommenen Kopie speichern wir, aus welcher Freigabe sie stammt, wann sie übernommen wurde, den zu diesem Zeitpunkt eingefrorenen Prüfwert des Inhalts sowie zu jedem mitkopierten Dokument einen Herkunftsvermerk. Das ist erforderlich, um berechtigten Meldungen über rechtswidrige Inhalte abhelfen und die Weitergabe-Erlaubnis durchsetzen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); diese Angaben werden mit der Kopie gelöscht.

Ziehen Sie eine Freigabe zurück, ist der Link sofort unwirksam; die gespeicherte Kopie bleibt in Ihrem Konto und kann von Ihnen mit demselben Link wieder aktiviert werden. Löschen Sie die Freigabe oder Ihr Konto, werden die Freigabekopie und die mitgespeicherten Dokumente entfernt. Bereits übernommene Kopien bleiben in allen Fällen bei den Empfängern bestehen — sie beruhen auf deren eigenem Nutzungsvertrag mit uns (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); wir weisen Sie darauf vor jeder Freigabe hin. Verlangen Sie die Entfernung konkret bezeichneter eigener personenbezogener Angaben aus solchen Kopien (etwa Ihres Namens in einem Briefkopf), bearbeiten wir das im Einzelfall über den in Ziffer 17 („Ihre Rechte als betroffene Person") beschriebenen Weg.

Zum Schutz vor automatisiertem Massenabruf begrenzen wir Aufrufe von Freigabeseiten und Übernahmen und verarbeiten dafür kurzzeitig die IP-Adresse in gehashter Form (bei IPv6 zuvor auf die ersten 64 Bit gekürzt) sowie Ihre Nutzerkennung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); die Einträge laufen nach höchstens einer Stunde (IP-Adresse) bzw. 24 Stunden (Nutzerkennung) ab und werden mit dem nächsten täglichen Löschlauf entfernt. Versenden Sie den Link per E-Mail, öffnet Klausi nur eine vorbereitete Nachricht in Ihrem eigenen E-Mail-Programm — wir erfahren die Empfängeradresse nicht und versenden nichts. Den QR-Code erzeugt Ihr Gerät; dabei werden keine Daten an uns oder Dritte übertragen. Ohne Anmeldung setzt die Freigabeseite keine Cookies; sind Sie angemeldet, wird nur Ihr Anmelde-Cookie verwendet. Die Seite greift nicht auf Ihr Endgerät zu und bindet keine fremden Inhalte ein; sie wird nicht von Suchmaschinen erfasst und gibt beim Weiterklicken keine Herkunftsadresse weiter.

Über die Schaltfläche „Inhalt melden" auf jeder Freigabeseite kann jede Person uns auf möglicherweise rechtswidrige Inhalte hinweisen (Art. 16 der Verordnung (EU) 2022/2065). Wir verarbeiten dabei Ihre Begründung, Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Erklärung, dass Ihre Angaben richtig und vollständig sind, die betroffene Freigabe und den Zeitpunkt. Zweck ist die Prüfung und Bearbeitung der Meldung sowie der Nachweis dieser Bearbeitung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 der Verordnung (EU) 2022/2065, ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Nachweis und Verteidigung von Rechtsansprüchen). Die Angabe von Namen und E-Mail-Adresse ist für die Bearbeitung erforderlich; ohne sie können wir Ihnen weder den Eingang bestätigen noch unsere Entscheidung mitteilen. Für Meldungen, die Straftaten gegen Leib, Leben oder die sexuelle Selbstbestimmung betreffen, können Sie uns auch ohne Namen unter info@klausiapp.de schreiben.

Die Begründung wird ausschließlich intern verwendet. Der Person, deren Freigabe gemeldet wurde, teilen wir eine von uns selbst formulierte Begründung der Maßnahme mit — nie Ihren Text und nie Ihre Identität. Ein in Ihrer Begründung enthaltener Freigabe-Link wird vor der Speicherung unkenntlich gemacht.

Wir bestätigen Ihnen den Eingang unverzüglich und teilen Ihnen unsere Entscheidung mit einem Hinweis auf Rechtsbehelfe mit; beide Nachrichten versendet der Betreiber persönlich aus seinem Postfach bei der Hetzner Online GmbH. Wir speichern, wann welche Nachricht versandt wurde.

Zugriff auf eine Meldung haben ausschließlich Administratoren des Betreibers. Der Einblick in den gespeicherten Inhalt und in die Dokumente der gemeldeten Freigabe ist nur aus einer konkreten Meldung heraus möglich und wird jeweils protokolliert.

Aufbewahrung: Eine als unbegründet zurückgewiesene Meldung löschen wir sechs Monate nach der Entscheidung vollständig. Eine Meldung, die zu einer Maßnahme geführt hat, löschen wir drei Jahre nach der Entscheidung vollständig (§§ 195, 199 BGB). Eine noch nicht entschiedene Meldung bleibt gespeichert, solange die Prüfung läuft.

Zum Schutz vor missbräuchlichen Masseneinsendungen begrenzen wir die Zahl der Meldungen und verarbeiten dafür kurzzeitig die IP-Adresse in gehashter Form (bei IPv6 zuvor auf die ersten 64 Bit gekürzt) (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); die Einträge laufen nach höchstens einer Stunde ab und werden mit dem nächsten täglichen Löschlauf entfernt. Das Formular enthält ein für Menschen unsichtbares Prüffeld und einen signierten Formularnachweis; beides wird nicht auf Ihrem Endgerät gespeichert und setzt keine Cookies.

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